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KW 31
Mittwoch, 3. August 2022

ABGABEFRAGE

Impfstoff importieren – was ist zu beachten?

Wir haben eine Verordnung auf Sprech­stunden­bedarf über einen Haemophilus-influenzae-Typ-B-Impf­stoff. Dieser ist in Deutschland jedoch nicht mehr auf dem Markt. Über eine internationale Apotheke können wir den Impfstoff für einen EK von 37,25 € + 7 € für die Kühlung aus Holland beziehen. Der Handels­name ist Act-Hib. Dürfen wir das Rezept beliefern? Und wenn ja, zu welchem Preis? Benötigen wir eine Genehmigung?

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Überblick im Impfstoff-Dschungel

Die Bedeutung des Themas Impfen hat in den letzten Monaten noch einmal zuge­nommen. Für viele ist die Apotheke die erste Anlauf­stelle, um arznei­mittel­bezogene Informationen zu erhalten –auch zum Thema Impfstoffe. Bei der großen Auswahl und den sich häufig ändernden Empfehlungen und Zulassungen ist es manchmal schwer, den Überblick zu behalten. Das DAP Übersichtsposter zu Impf­stoffen hilft Ihnen dabei. Auf dem Poster sind ausge­wählte Impf­stoffe gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impf­kommission (STIKO) abgebildet. Enthalten sind neben Informationen zu den einzelnen Impf­stoffen und den dazugehörigen Impf­schemata auch die einzuhaltenden Impfabstände.

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Zertifizierte Fortbildung zur Pertussis-Impfung

Pertussis gehört zu den sog. impf­präventablen respiratorischen Infektions­krankheiten. Es handelt sich hierbei um eine hoch­ansteckende Erkrankung, die durch Bakterien verursacht und meist durch Tröpfchen­infektion über­tragen wird. Insbesondere für junge Säuglinge kann Pertussis lebens­bedrohlich sein.

Den besten Schutz vor einer Pertussis-Infektion bietet eine Impfung. Während für jüngere Kinder eine hohe Pertussis-Impfrate vorliegt, ist der Anteil der Erwachsenen, die den Empfehlungen der STIKO folgen, noch immer zu gering.

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Auf dem DeutschenApothekenPortal steht Ihnen ganz aktuell eine von der Bundes­apotheker­kammer zertifizierte Fortbildung zu diesem Thema zur Verfügung. Sie gibt einen Überblick über das Krank­heits­bild Pertussis inkl. klinischer Symptomatik, Komplikationen und therapeutischer Möglichkeiten. Zudem wird genauer auf die Impfung als einzig effektive Präventions­maß­nahme eingegangen. Impfungen werden von der STIKO u. a. nicht nur für Säuglinge, Kinder, Jugendliche und Erwachsene empfohlen, sondern in besonderem Maße auch für Schwangere. Abschließend wird erläutert, welche Formalitäten Apotheken­mitarbeiter hinsichtlich der Rezept­belieferung eines Impf­stoffs unbedingt beachten müssen.

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REZEPT & RETAX

Unzulässige Retaxationen beim Hochdosis-Grippe­impfstoff

Der Apotheker­verband Nordrhein teilte mit, dass es aktuell einige Retaxationen bei Verordnungen über hoch­dosierte Grippe­impf­stoffe für den Sprech­stunden­bedarf (SSB) aus dem Jahr 2021 gibt. Zum Ärgernis vieler Apotheken wurde auf einen tetravalenten Grippe­impfstoff gekürzt. Was war passiert?

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BERATUNG

Impfstoffverordnungen in der Schwangerschaft

Der Schutz vor Infektions­krankheiten ist für werdende Mütter und das ungeborene Kind besonders wichtig. Dabei gilt die Devise „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“. Viele Impf­stoffe gelten aber für Schwangere als unbe­denklich, einige werden sogar explizit für Schwangere von der STIKO empfohlen. Welche das sind und welche Impfungen für Schwangere zulasten der gesetzlichen Kranken­ver­sicherung verordnet werden können, lesen Sie hier.

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Ab sofort: BAK-akkreditierte Fortbildung zum Thema Reiseimpfungen

Nach den langen pandemie­bedingten Einschränkungen beginnen viele Menschen wieder mit der Planung ihrer nächsten Reise. Je nach Reise­ziel sollte dabei auch eine qualifizierte reise­medizinische Beratung in Betracht gezogen werden. Zudem können bestimmte Präventions­maßnahmen, wie z. B. Reise­impfungen, ange­bracht sein.

Von der STIKO werden folgende Impfungen für Reisen bei entsprechender Indikation empfohlen:1

  • Cholera
  • COVID-19
  • Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
  • Gelbfieber
  • Hepatitis A
  • Hepatitis B
  • Influenza
  • Japanische Enzephalitis
  • Meningokokken-Erkrankung
  • Poliomyelitis
  • Tollwut
  • Typhus

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Ab sofort steht auf dem Deutschen­Apotheken­Portal eine Fortbildung zum Thema Reise­impfungen zur Verfügung, die mit insgesamt zwei Fort­bildungs­punkten von der Bundes­apotheker­kammer akkreditiert wurde. In zwei Modulen wird auf Reise­impfungen für Reisen innerhalb Europas (Teil I) und Reise­impfungen für Fern­reisen (Teil II) detailliert einge­gangen. Beide Module enthalten umfassende Informationen zu den Impfungen, verfügbaren Impf­stoffen und den entsprechenden impfpräventablen Erkrankungen.

In Teil I werden zusätzlich Besonder­heiten bei bestimmten Risiko­gruppen (z. B. Schwangere, ältere Personen), die Kosten­erstattung der Impfungen sowie das Impf­management und die Auswirkungen von Impflücken thematisiert. Darüber hinaus wird auf die Nutzen-Risiko-Abwägung vor der Impf­entscheidung genauer einge­gangen, wobei u. a. auch die Eintritts­wahr­scheinlich­keiten der impf­präventablen Erkrankungen berück­sichtigt werden.

Teil II enthält zudem wichtige Hinweise zur Rezept­belieferung und Beratung in der Apotheke.

» Zur Fortbildung

1 Empfehlungen der Ständigen Impf­kommission (STIKO) und der Deutschen Gesellschaft für Tropen­medizin, Reise­medizin und Globale Gesundheit e. V. (DTG) zu Reise­impfungen. Epidemiologisches Bulletin des Robert Koch-Instituts; 14/2022

MAT-DE-2201934-1.0-05/2022

BERATUNG

FSME-Impfung

Bei dem Wort Reise­impfungen denken viele direkt an Reisen in weit entfernte Länder wie z. B. Süd­afrika oder Thailand. Aber auch hier in Deutschland lauern Gefahren, vor denen man sich mit einer Reise­impfung schützen kann. Wenn man z. B. nach Bayern oder Baden-Württemberg, Südhessen, ins südöstliche Thüringen oder nach Sachsen reist, ist die FSME-Impfung besonders wichtig. Aber auch im Rest von Deutschland verbreitet sich FSME immer weiter. Dieses Jahr sind zum ersten Mal ein Risiko­gebiet in NRW und drei Risiko­gebiete in Brandenburg aufgeführt. Die Impfung bietet bislang den besten Schutz. Dabei gibt es verschiedene Impf­schemata. Erfahren Sie hier, wie Sie Ihre Kunden richtig beraten und welche Gebiete besonders betroffen sind.

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GSK INFORMIERT

Impfstoffspezial in der Offizin

Beratungskompetenz durch Fortbildung stärken

In Zeiten, in denen (fast) alles stillstand, mussten Apotheken zur Höchstform auflaufen. Neben FFP2-Masken und Desinfektionsmittelherstellung ist vor allem das Thema Impfen in den Fokus gerückt. Die Beratung rund um das Thema wird immer anspruchsvoller und intensiver, viele Apotheken haben sich zudem dazu entschieden, selbst zu impfen. Das erfordert zum Teil viel Vorbereitung und Einarbeitung. Wusste bis vor Kurzem noch niemand etwas mit den Begriffen „mRNA-Impfstoff“ oder „Totimpfstoff“ anzufangen, sind sie inzwischen in aller Munde. Um die neuen Aufgaben und Herausforderungen zu meistern, hat GSK eine Fortbildungsreihe zu diesem Thema für Sie erstellt. Die Termine finden donnerstagabends digital und deutschlandweit statt.

Das Thema Impfstoffe und Impfberatung ist in Apotheken nicht neu, wird aber immer intensiver und herausfordernder. Nicht nur, dass Apotheken seit einiger Zeit selbst impfen dürfen, auch durch stetig neu entwickelte Impfstoffe und Impfstoffarten wird die Impfberatung in Apotheken immer wichtiger und umfangreicher. Um sich in dem Dschungel an Fragen besser zurechtzufinden und auch Patienten kompetenter beraten zu können, gibt es von GSK vier digitale Fortbildungsmodule zum Thema „Impfstoffspezial in der Offizin“.

In den vier Modulen geht es u. a. um Folgendes:

  • Impfstoff-Basics (08.09.2022): Welche Impfstoffarten gibt es? Kleine Immunologie, STIKO-Empfehlungen laienverständlich erklären
  • Update Impfen: STIKO 2022/2023 (22.09.2022): Die neuen Impfempfehlungen der STIKO – welche Änderungen müssen umgesetzt werden?
  • Impfen in der Offizin (10.11.2022): Impfberatung, Handhabung und Durchführung von Impfungen
  • Impfstoffqualität: Herstellung und Qualitätsmanagement bei Impfstoffen (24.11.2022): Aktuelle Herstellungsverfahren, Bedeutung von „Good Manufacturing Practice“
 

Die Module richten sich an Apotheker und PTA und finden immer donnerstagabends von 19:00 bis 20:10 Uhr statt. Es ist nur eine Anmeldung erforderlich, um an allen vier Modulen teilnehmen zu können. Als Referent wird Dr. Berthold Bruckhoff, Senior Medical Advisor der Impfakademie von GSK, für Sie da sein.

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NP-DE-VX-ADVR-220004

Hinweis: Anregungen, Kritik und Themenwünsche zum Newsletter können gerne per Mail an info@deutschesapothekenportal.de geschickt werden. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

Nützliche Links

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Tel. 0221 / 222 83 - 0 • Fax 0221 / 222 83 - 322 • E-Mail info@deutschesapothekenportal.de
Handelsregister Köln: HRB 61698
Geschäftsführung: Dr. rer. nat. Dagmar Engels
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