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Diagnose und Behandlung der exokrinen Pankreasinsuffizienz

Schmerzen, Blähungen, Diarrhö, Stuhlunregelmäßigkeiten und/oder Obstipation sind typische Symptome von funktionellen Magen-Darm-Beschwerden, unter denen ca. 20 % der Bevölkerung in Deutschland leiden.1 Allein von der Symptomatik ausgehend, lassen sich die unterschiedlichen Formen der Magen-Darm-Störungen jedoch nur schwer voneinander unterscheiden. Oft kommt es so fälschlicherweise zur Diagnose eines Reizdarmsyndroms (RDS) anstatt einer exokrinen Pankreasinsuffizienz (EPI). Grund dafür ist das vermeintlich ähnliche Krankheitsbild mit Diarrhö, Blähungen und abdominellen Schmerzen bzw. Krämpfen.
Hinweise auf eine EPI liefern hingegen die charakteristischen Steatorrhoe und die subjektive Unverträglichkeit von Nahrungsfett sowie Laborparameter wie Stuhlfett (> 4,5 g Fett/100 g Stuhl) und Pankreas-Elastase 1 (< 200 µg/g Stuhl).

» Einen ausführlichen Leitfaden zur Differenzialdiagnose von Reizdarm und exokriner Pankreasinsuffizienz finden Sie hier.

Behandlung der EPI mit Rizoenzymen

Mittel der ersten Wahl bei der medikamentösen Behandlung der EPI ist die Enzymersatztherapie. Zur Verfügung stehen Präparate mit Verdauungsenzymen aus Schweinepankreas (Pankreatin) oder Reispilzen (Rizoenzyme). Rizoenzyme enthalten weder tierische Wirkstoffe noch Gelatine. Sie besitzen von Natur aus eine hohe Säurestabilität und können ihre Wirkung somit ohne galenischen Säureschutz im Magen und Duodenum entfalten.2–4 NORTASE® ist das einzige in Deutschland zugelassene Arzneimittel zur Enzymsubstitution mit Rizoenzymen und eine potente Alternative zu Pankreatin.

Packshot NORTASE®

Die Vorteile von NORTASE®:

  • Geeignet für Vegetarier und Patienten mit religiösen/ideologischen Vorbehalten gegenüber Produkten aus Schweinen: enthält keine tierischen Wirkstoffe, die Kapsel besteht aus Cellulose
  • Bessere Compliance durch kleine Kapsel (ca. 20 % kleiner als Standard-Hartkapsel pankreatinhaltiger Präparate) und einfache Einnahme direkt zu den Mahlzeiten
  • Reduziert EPI-Symptome wie Diarrhö und Meteorismus auch bei schweren Funktionsbeeinträchtigungen5–8
  • Säurestabil (Lipaseaktivität zwischen einem pH-Wert von 3 und 9)2,3
    ➔ Kein galenischer Säureschutz nötig: Rizoenzym liegt in Pulverform vor und kann frühzeitig im Magen freigesetzt werden
  • Keine Neutralisierung durch Bicarbonate oder Protonenpumpeninhibitoren erforderlich9,10
  • Anwendung auch bei Kindern und während der Schwangerschaft und Stillzeit möglich
  • Apothekenpflichtig, verordnungsfähig und erstattungsfähig* bei nachgewiesener chronischer exokriner Pankreasinsuffizienz, Mukoviszidose, Behandlung der funktionellen Pankreasinsuffizienz nach Gastrektomie bei Vorliegen einer Steatorrhoe
» Zur Broschüre „Leitfaden Verordnung“

Fachinformation Nortase®

Pflichttext NORTASE®
Anwendungsgebiete: Störungen der exokrinen Pankreasfunktion, die mit einer Maldigestion einhergehen. Zusammensetzung: 1 Kapsel enthält: Rizolipase (Lipase aus Rhizopus oryzae) entspr. 7.000 FIP-E., Protease aus Aspergillus oryzae mind. 54 FIP-E., Amylase aus Aspergillus oryzae mind. 700 FIP-E.. Sonstige Bestandteile: Hydroxypropylmethylcellulose (HPMC), Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat, Farbstoffe: Titandioxid E 171, Eisen(III)-oxid E 172. Enthält Lactose aus Kuhmilch. Gegenanzeigen: Akute Pankreatitis, akuter Schub einer chronischen Pankreatitis, bekannte Überempfindlichkeit gegen Schimmelpilze (Schimmelpilzallergie) oder einen der sonstigen Bestandteile. Nebenwirkungen: Selten: unspezifische Begleiterscheinungen wie Diarrhoe, Übelkeit, Obstipation und Oberbauchbeschwerden sowie allergisch bedingte Atem- und Hautreaktionen nach berufsbedingter Sensibilisierung mit Schimmelpilzenzymen. Pharmazeutischer Unternehmer: Repha GmbH Biologische Arzneimittel, Alt-Godshorn 87, 30855 Langenhagen.

* nach Arzneimittel-Richtlinie Anlage 1 Ziffer 36 OTC-Übersicht
1 Häuser W. et al. Dtsch Arztebl Int 109(5): 83–94 (2012)
2 Unterberg Ch. et al. Fette, Seifen, Anstriche 88: 561–564 (1986)
3 Fieker A. et al. Clin Exp Gastroenterol 4: 55–73 (2011)
4 Tomonari Ogawa et al. Diegstion & Absorption 21(2): 12–15 (1998)
5 Löffler A. et al. Ther Gegenw 115: 439–446.5 (1976)
6 Grötzinger KH. Münch Med Wochenschr 129,13: 238–240 (1987)
7 Pointner H. et al. Arzneim-Forsch (Drug Res.) 25, 111: 1833–1835 (1975)
8 Berndt W. Therapiew 29: 7095–7102 (1979)
9 Unterberg Ch. et al. Fette, Seifen, Anstrich 88: 561–564 (1986)
10 Fieker A. et al. Clin Exp Gastroenterol. 4: 55–73 (2011)

Mit freundlicher Unterstützung der Repha Deutschland GmbH

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