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Schmerzen, Blähungen, Diarrhö, Stuhlunregelmäßigkeiten und/oder Obstipation sind typische Symptome von funktionellen Magen-Darm-Beschwerden, unter denen ca. 20 % der Bevölkerung in Deutschland leiden.1 Allein von der Symptomatik ausgehend, lassen sich die unterschiedlichen Formen der Magen-Darm-Störungen jedoch nur schwer voneinander unterscheiden. Oft kommt es so fälschlicherweise zur Diagnose eines Reizdarmsyndroms (RDS) anstatt einer exokrinen Pankreasinsuffizienz (EPI). Grund dafür ist das vermeintlich ähnliche Krankheitsbild mit Diarrhö, Blähungen und abdominellen Schmerzen bzw. Krämpfen.
Hinweise auf eine EPI liefern hingegen die charakteristischen Steatorrhoe und die subjektive Unverträglichkeit von Nahrungsfett sowie Laborparameter wie Stuhlfett (> 4,5 g Fett/100 g Stuhl) und Pankreas-Elastase 1 (< 200 µg/g Stuhl).
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