Prävention und Therapie mit Zemplar®Zemplar® mit dem Wirkstoff Paricalcitol des Herstellers AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG ist zugelassen zur Prävention und Therapie des sekundären Hyperparathyreoidismus (sHPT) bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz (chronische Nierenerkrankung (CKD), Stadien 3 und 4) sowie bei hämodialyse- bzw. peritonealdialysepflichtigen Patienten mit chronischem Nierenversagen (CKD Stadium 5). Die orale Darreichungsform ist für die CKD-Stadien 3 bis 5D zugelassen. Bei hämodialysepflichtigen Patienten mit chronischem Nierenversagen kann Zemplar® sowohl intravenös als auch oral verabreicht werden. Bei Hämodialysepatienten empfiehlt sich jedoch aus Gründen der vorteilhaften Compliance die intravenöse Applikation von Zemplar®. Folgende Übersicht veranschaulicht die Einsatzgebiete von Zemplar:
Neue Applikationsform für die intravenöse GabeSeit dem 15.01.2015 ist das Arzneimittel Zemplar® mit dem Wirkstoff Paricalcitol des Herstellers AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG auch in der Darreichungsform „Injektionslösung als Durchstechflasche“ verfügbar. In einer kurzen Übergangsphase waren beide Applikationsformen (Ampulle und Durchstechflasche) parallel erhältlich. Nun ersetzen die neuen Durchstechflaschen die bisherigen Ampullen in den Packungsgrößen zu 5 x 1 ml (N2) und 5 x 2 ml (N2). Ab 1. April 2015 sind die Durchstechflaschen als Nachfolgeartikel der Ampullen (AV) gekennzeichnet.
Was ist zu tun, wenn der Arzt die alte Applikationsform „Ampullen“ verordnet hat?Häufig kann es passieren, dass Ärzte aufgrund einer nicht aktualisierten Praxissoftware Verordnungen über AV-Artikel (AV = außer Vertrieb) ausstellen. Verordnet der Arzt Zemplar® in der AV-gemeldeten Applikationsform Ampullen, dürfen die neuen Durchstechflaschen auch ohne Rezeptänderung abgegeben werden. Dieser Austausch ist möglich, da es sich um gleiche Darreichungsformen (Injektionslösung) handelt. |