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DGU und ICA-Deutschland setzen Meilenstein:

Erste Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Interstitiellen Zystitis (IC)

Berlin. Stechende Unterleibs­schmerzen und Harndrang mit bis zu 60 Toiletten­gängen über Tag und Nacht: Die überwiegend weiblichen Patienten mit einer Interstitiellen Zystitis (IC) stehen unter enormem Leidens­druck; häufig führt die Erkrankung in die soziale Isolation und in die Erwerbs­unfähigkeit. Zudem ist das Krankheits­bild noch immer relativ unbekannt und die chronische Entzündung der Blasenwand bis heute schwer zu diagnostizieren. Im Durchschnitt dauert es neun Jahre bis zur Diagnose­stellung; bei der Hälfte der Patienten sind mehr als 20 Arzt­besuche notwendig bis ihr quälendes Leiden einen Namen bekommt.

Bildquellen: DGU, ICA.

Mit der Erstellung der ersten deutschen Leitlinie zur „Diagnostik und Therapie der Interstitiellen Zystitis (IC/BPS)“ haben die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Förderverein für Interstitielle Zystitis, der ICA-Deutschland e.V. (ICA), nun einen entscheidenden Schritt für eine bessere Versorgung der Betroffenen erreicht. Die Konsultationsfassung der Leitlinie, die unter Federführung der DGU entstand, erscheint in Kürze auf der Homepage der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) online.

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