Köln, 22. März 2018. Das DeutscheApothekenPortal (DAP) und der DAP Dialog dürften inzwischen sowohl in der Offizin als auch in der herstellenden Pharmaindustrie ein Begriff sein. Dass DAP sich nun auch im Bereich der Partnervermittlung betätigt, ist hingegen ein Novum: Am 16. März 2018 setzte der Dialogpartner der Apotheken sein Serviceversprechen höchst wörtlich in die Tat um – und brachte Apotheker und Industrievertreter beim „perfekten Pharma-Dinner“ an einen Tisch.
Das Bild der Partnervermittlung ist dabei keineswegs zu weit hergeholt, denn das „perfekte Pharma-Dinner“ fußt auf dem Prinzip des Speed Datings: Jeder Tisch war mit Vertretern beider Seiten – also aus Apotheke und Industrie – besetzt und nach jedem der vier Gänge rief Maréen Brachaczek (Projektleitung, DAP), die die Teilnehmer galant durch den Abend führte, zum „Weiterrücken“ auf. So kam keine Langeweile auf und keine Gesprächskonstellation doppelt vor. Wie es sich für ein gelungenes Date gehört, konnte auch die Umgebung mit Flair und Atmosphäre punkten: Der Berliner Spreespeicher lieferte ein stimmungsvolles Ambiente und hob das Pharma-Dinner vom Geschäftstermin zum rundum gelungenen Event mit Business-Mehrwert.
Was wünschen sich Apotheken?
Die Idee des Dinners war dabei, der Frage nachzugehen, was genau sich Apotheken in der Zusammenarbeit mit der Industrie wünschen – und in diesem Zusammenhang die Vorstellungen beider Seiten miteinander abzugleichen. Wie unterschiedlich die Apothekenprioritäten einerseits und die Einschätzungen der Industrievertreter andererseits mitunter sind, zeigte deutlich eine umfangreiche Meinungsumfrage auf beiden Seiten, deren Ergebnisse die DAP-Apothekerinnen Marina Herpertz und Gisela Will im Rahmen des Pharma-Dinners vorstellten.
Industrieeinschätzung und Apothekenrealität
Die Diskrepanz zeigte sich beispielsweise eindrucksvoll an der Frage, wann es ein Produkt in die Sicht- oder Freiwahl der Apotheke schafft: Während auf Industrieseite gute Einkaufskonditionen (78 %) und breit gestreute Endverbraucherwerbung (74 %) als ausschlaggebend angenommen wurden, gaben die Befragten auf Apothekenseite an, entscheidend seien beispielsweise die Möglichkeit, ein Produkt selbst zu testen (sofern möglich) und kennenzulernen (72 %; 24 % auf Industrieseite bewerteten das Kriterium als ausschlaggebend) und Innovation (72 % befanden, das Produkt müsse sich in seinen Merkmalen von bereits etablierten Mitteln unterscheiden; dieses Kriterium erschien nur 45 % der befragten Industrievertreter relevant). Gute Einkaufskonditionen bewerteten indes nur 39 % der Apothekerinnen und Apotheker als entscheidend, breitgestreute Endverbraucherwerbung 20 %.
Alles in allem zeigte sich deutlich, dass auf Apothekenseite das Interesse an Unterstützung im Beratungs- und Servicebereich groß ist, während auf Hersteller- und Industrieseite zumeist eher der Versuch „wirtschaftlicher Überzeugungsarbeit“ unternommen wird. Hier klafft eine Lücke, die noch Verbesserungspotenzial für beide Seiten lässt.
Premiere mit Wiederholungspotenzial
Das Feedback der Teilnehmer für die Veranstaltung, die dieses Jahr zum ersten Mal stattfand, war durchweg positiv: Die authentischen Stimmen direkt aus der Offizin punkteten auf der ganzen Linie bei den Industrievertreten – und auch die teilnehmenden Apothekerinnen und Apotheker nahmen wertvolle und sehr direkte Einblicke und Erkenntnisse von dem Abend mit nach Hause. Eine Wiederholung des „perfekten Pharma-Dinners“ scheint nach dieser gelungenen Premiere mehr als wahrscheinlich.
Die vollständigen Umfrageergebnisse sind bei der DAP GmbH erhältlich.
Weitere Materialien:
» Bildmaterial Pharma-Dinner zum Download
» Pressetext als PDF
Kontakt:
Maréen Brachaczek
DAP GmbH
Agrippinawerft 22
50678 Köln
pharma-dinner@dapgruppe.de; info@dapgruppe.de