Die zum Teil schwerwiegenden Wechselwirkungen sind auf die Induktion Cytochrom-P-450-abhängiger, arzneistoff-metabolisierender Enzyme (CYP3A4, CYP1A2) sowie die Induktion des Transportproteins P-Glycoprotein (PGP) zurückzuführen. Dadurch kann Johanniskraut zum einen die Elimination anderer Arzneistoffe beschleunigen und die Wirksamkeit der anderen Stoffe vermindern. Zum anderen kann Johanniskrautextrakt aber auch die Serotonin-Konzentration in bestimmten Teilen des ZNS erhöhen, sodass es zu toxischen Konzentrationen kommen kann, insbesondere bei Kombination mit Antidepressiva (SRI oder SSRI).
Interaktionen können somit zum Beispiel mit CYP3A4-, CYP1A2- und PGP-Substraten sowie mit serotoninergen Substanzen auftreten.
Diese Interaktionen sind relevant (schwerwiegend, mittelschwer):
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