Get PrEP’d for pride – sich mit Medikamenten vor HIV schützen
Der Pride Month im Juni feiert weltweit die gesellschaftliche Akzeptanz und Sichtbarkeit von LGBTQIA+-Personen. Gleichzeitig bietet er Anlass, über wichtige Gesundheitsthemen zu sprechen, bei denen Aufklärung, Prävention und ein diskriminierungsfreier Zugang zur Versorgung eine zentrale Rolle spielen.
Das ist zum Beispiel im Bereich der HIV-Prävention der Fall. Die HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP) gilt heute als zentraler Bestandteil moderner Präventionsstrategien und wird Menschen mit erhöhtem HIV-Risiko empfohlen – beispielsweise Männern, die Sex mit Männern haben, und Transpersonen.1
In Deutschland nutzen rund 40.000 Menschen die Möglichkeit, sich mit der PrEP wirksam vor einer HIV-Infektion zu schützen. Eine wichtige Anlaufstelle für Beratung und Versorgung auf diesem Gebiet ist die LINDA Paradies-Apotheke unter der Leitung von Apotheker Dirk Vongehr. Als auf HIV und Prävention spezialisierte Apotheke ist sie Teil eines deutschlandweiten Netzwerks. Dirk Vongehr stand uns für ein Interview zur Verfügung.
1 Deutsche AIDS-Gesellschaft (DAIG). 2024. Deutsch-Österreichische Leitlinien zur HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP), Version 2.0 vom 21.03.2024. Klassifikation: S2k. AWMF-Register-Nr.: 055-008. Abgerufen am 19.05.2026.