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Forschung zu neuen Verhütungs­mitteln

Die freie Entscheidung, ob und wann jemand Kinder bekommt, gehört zum Recht auf Selbst­be­stimmung. Wie aber sieht eine zeit­ge­mäße und gleich­be­rechtigte Verhütung aus? Viele Frauen stehen der Pille heute kritisch gegenüber und viele Männer würden gerne mehr Verant­wortung über­nehmen.

An diesem Ausgangs­punkt starteten Anfang Februar vier inter­diszi­plinäre Forschungs­verbünde mit neuen Projekten. Ihr Ansatz: neue Verhütungs­mittel ent­wickeln und bestehende Optionen verbessern. Dabei sollen alle Geschlechter und unter­schiedliche Lebens­phasen Berück­sichtigung finden.

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Drei Verbünde forschen dabei zu neuen nicht-hormo­nellen Verhütungs­mitteln, die beispiels­weise mit­hilfe von hoch­selektiven Hemm­stoffen die Befruch­tung verhindern oder den Spermien­transport ein­schränken können. In einem weiteren Verbund werden Zyklus-Apps dazu unter­sucht, wie sie die Familien­planung sicherer und anwender­freundlicher unter­stützen können.

Die Projekte werden vom Bundes­ministerium für Forschung, Techno­logie und Raum­fahrt (BMFTR) mit rund 12 Millionen Euro unter­stützt. Die Förderung erfolgt über die Dauer von 3 Jahren.

Weitere Informationen zu den vier Projekten finden Sie auf der Seite des BMFTR.

Zu den weiterführenden Informationen

Quellen:

Pressemitteilung 7/2026 des BMFTR vom 02.02.2026

Informationen des BMFTR (zuletzt aufgerufen am 12.02.2026)