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Blitzschnell setzt Nikotin im Gehirn den Neurotransmitter Dopamin frei und sorgt so für einen echten „Belohnungskick“. Das Gehirn passt sich dabei schnell an, bildet immer mehr Rezeptoren – und die wollen ständig gefüttert werden. Bleibt die Zigarette aus, entsteht ein Dopaminmangel, der Nervosität und das starke Verlangen erklärt. Es geht also nicht um mangelnde Willenskraft, sondern um eine handfeste Veränderung im Gehirn. Mit Nikotinersatz oder Medikamenten lässt sich genau dieser Mechanismus austricksen – und das macht den Ausstieg leichter. Einige Produkte zur Tabakentwöhnung können seit dem 20. August 2025 zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung verordnet werden. Erfahren Sie unter anderem, wie Sie zu den Präparaten richtig beraten und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit Tabakentwöhnung eine Kassenleistung wird.
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