Fristgerechte Vorlage, korrekte Abgabe und dennoch Retax über 5.111 €
Nicht zum ersten Mal berichtet DAP über Retaxierungen, die aufgrund der hohen Retaxsummen für viele Kollegen durchaus existenzbedrohend sein können.
Die Retaxwelle hochpreisiger Verordnungen rollt weiter und weiter und hat dieses Mal eine Kollegin aus Berlin getroffen, die eine korrekte Belieferung von Enbrel Fertigspritzen in Höhe von über 5.000 € nun aus eigener Tasche zahlen soll!
Das Rezept über Enbrel 25 mg Fertigspritzen N3 wurde am 15.01.2015 zulasten der DAK ausgestellt.
Fristgerecht innerhalb eines Monats hat die Patientin die Verordnung am 13.02.2015 in der Apotheke abgegeben. Dies war jedoch ein Freitag und so konnten die Spritzen erst am darauf folgenden Montag, den 16.02.2015 direkt beim Hersteller bestellt werden.
Geliefert wurden die Spritzen dann am 18.02.2015 und das Rezept wurde mit dem Datum des Wareneingangs (18.02.2015) bedruckt.
Bei der Rezeptkontrolle fiel dann das überschrittene Druckdatum auf und wurde auf ein Datum innerhalb der Monatsfrist korrigiert, was jedoch nach unserer Meinung bei einer Ersatzkasse gar nicht nötig gewesen wäre, denn die Vorlage der Verordnung fand innerhalb der Monatsfrist statt.
Retaxiert wurde die Verordnung mit geändertem Druckdatum mit diesen Begründungen:
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