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Lieferengpässe bei Pankreatin-Produkten zur Behandlung der EPI

Bei der Behandlung einer exokrinen Pankreasinsuffizienz (EPI) steht die Substitution der fehlenden Verdauungsenzyme im Vordergrund. Dazu stehen verschiedene Produkte mit Enzymen aus dem Schweinepankreas (Pankreatin) sowie aus Reispilzkulturen (Rizoenzyme) zur Verfügung. Leider wird derzeit die Versorgung der Patienten mitunter durch Lieferprobleme erschwert.

Pankreatine sind zurzeit nicht lieferbar

Während Rizoenzyme uneingeschränkt verfügbar und lieferfähig sind, gibt es bei Pankreatin-Präparaten zurzeit Probleme: Mehrere Packungsgrößen und Dosierungen unterschiedlicher Hersteller sind bereits seit mehreren Wochen nicht lieferbar. Wann die Pankreatin-Präparate wieder zur Verfügung stehen, ist nicht bekannt.

Patienten und Ärzte sollten informiert werden

Da EPI-Patienten auf eine tägliche Einnahme von Verdauungsenzymen angewiesen sind, müssen sie gegebenenfalls auf ein Alternativpräparat wechseln. Damit es nicht zu Therapieunterbrechungen kommt, sollten sowohl die betroffenen Apothekenkunden als auch die behandelnden Ärzte über die Lieferprobleme und mögliche Alternativen informiert werden.