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Opiumtinktur

Meldungen zu schwankender Tropfengröße

Die AMK erhielt seit Dezember 2023 drei Verdachts­meldungen zu Dosierungs­problemen bei Dropizol (eingestellte Opium­tinktur) 10 mg/ml Tropfen zum Ein­nehmen aus Apotheken. Diese berichteten, dass die Flasche nicht tropfe, sich nicht komplett entleeren lasse oder die Tropfen­größe stark schwanke. Diese Bean­standungen traten meist nach längerer Anwendung auf. Bereits 2021 und 2022 wurden drei ähnliche Fälle schwankender Tropfen­größe an die AMK gemeldet.

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Der betroffene Hersteller verweist in diesem Zusammenhang auf die Möglichkeit von Ausfällungen, die den Tropfer verstopfen können. Professor Dr. Martin Schulz, Vorsitzender der AMK, dazu: „Der Hersteller gibt die Empfehlung, die Tropfen in die geschlossene Hand zu nehmen, um durch Körperwärme die Tropfgeschwindigkeit wieder zu regulieren. Patientinnen und Patienten sollten sich in ihrer Apotheke vor Ort daher unbedingt zur korrekten Anwendung beraten lassen.“

Zur Pressemitteilung der ABDA