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Rückgang von abge­gebenen Influenza­impf­stoff­dosen

Die Bereit­schaft der Deutschen, sich gegen Influenza impfen zu lassen, ist im Zeitraum von Juni 2022 bis Juli 2023 im Vergleich zum gleichen Zeit­raum ein Jahr zuvor zurück­ge­gangen. Laut dem Deutschen Arznei­prüfungs­institut (DAPI) wurden im Zeitraum von Juni 2021 bis Juli 2022 insge­samt 19,4 Millionen Impf­stoff­dosen von Apotheken an Arzt­praxen abge­geben, im gleichen Zeit­raum 2022/23 waren es nur 17 Millionen Impf­dosen – ganze 2,4 Millionen Dosen weniger. Die meisten Impf­stoff­dosen pro 1.000 GKV-Versicherte wurden mit 382 in Sachsen-Anhalt abge­geben. Generell war die Bereitschaft in den östlichen Bundes­ländern höher als in den westlichen.

Laut DAPI stieg auch die Anzahl der abge­gebenen Impf­dosen des Hoch­dosis­impf­stoffs Efluelda®. Während der Anteil im Zeit­raum Juni 2021 bis Juli 2022 noch bei nur 41 % lag, stieg dieser im gleichen Zeit­raum 2022/23 um 12 Prozent­punkte auf 53 % an.

In Apotheken wurden zwischen Mitte 2022 und Mitte 2023 rund 63.000 Grippe­impfungen durch­geführt. Es bleibt spannend, ob sich die Impf­bereit­schaft durch das Angebot von Impfungen in der Apotheke weiter­hin erhöhen lässt.

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DAPI: Zahl des Monats – Von Juli 2022 bis Juni 2023 wurden 232 Grippe­impf­stoff­dosen pro 1.000 GKV-Versicherte in öffentlichen Apotheken abge­geben. Stand 01.10.2023, online abrufbar unter: https://www.dapi.de/aktuelles/zahl-des-monats/von-juli-2022-bis-juni-2023-wurden-232-grippeimpfstoffdosen-pro-1000-gkv-versicherte-in-oeffentlichen-apotheken-abgegeben