Sollte dieser Newsletter nicht korrekt dargestellt werden, klicken Sie bitte hier.

KW 12
Montag, 20. März 2023

Aktuelle Kurzumfrage

Thema: Bestellung von medizinischem Cannabis

Seit fast 6 Jahren wird in Apotheken medizinisches Cannabis in Form von Blüten, Extrakten sowie Arznei­mitteln mit dem Wirk­stoff Dronabinol abge­geben. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, medizinisches Cannabis zu beziehen – ob direkt vom Hersteller oder von einem Cannabis-Groß­händler.

Uns interessiert heute, wo Sie Cannabis­blüten, Cannabis­extrakte und Dronabinol beziehen.

Wo bestellen Sie hauptsächlich Ihren Bedarf an medizinischem Cannabis?




 

Jetzt DAPs sammeln

Mit Ihrer Teilnahme werden Ihnen 5 DAPs gutgeschrieben.
Zusätzlich nehmen Sie an der Verlosung von 1.000 DAPs teil.

Sollten Sie sich noch nicht für das DAPs-Punktesystem angemeldet haben, können Sie sich hier registrieren.

Anzeige

Mikrobiologische Sicherheits­standards bei Cannabis­blüten

Der Cannabis­markt wächst zunehmend, jedoch fehlt es bis heute an eindeutig definierten Qualitäts­­anforderungen für medizinisches Cannabis. Etablierte Anbieter von medizinischem Cannabis, wie z. B. das Pharma- und Cannabis­­unternehmen Tilray®, setzen auf Verfahren zur Reduzierung mikrobieller Belastung, um für die Patienten die Anwendung von sicheren Cannabis­­produkten zu gewähr­leisten.

Mikrobielle Verun­reinigungen in Cannabis:
Was sind die Gefahren?

Für die Patienten kann das Vor­kommen von human­pathogenen Keimen, wie z. B. Schimmel­pilzen der Gattung Aspergillus, zu schweren Infektionen führen, die im schlimmsten Fall tödlich verlaufen. Vor allem bei einer inhalativen Therapie steigt das Risiko für ebendiese.


Abb.: Schimmel­befall auf einer Cannabis­blüte, © Tilray®

Bestrahlung zur Dekontamination: effizient und produkt­schonend

Für eine best­mögliche mikro­bio­logische Qualität von medizinischen Cannabis­­blüten hat sich daher welt­weit die Behandlung mit ionisierenden Strahlen und dabei insbesondere das E-Beam-Verfahren etabliert, um die mikrobiellen Verun­reinigungen zu reduzieren. Sie ist im Vergleich zur Hitze­­sterilisation eine produkt­schonende Methode, die sich kaum auf den THC- und CBD-Gehalt und nur wenig auf das Terpen­­profil aus­wirkt.1 Patienten haben daher keinen Qualitäts­­verlust zu befürchten.

Mikro­biologische Sicher­heit mit streng geregelter Anbau­praxis

Das Deutsche Arznei­buch gibt derzeit leider keinen eindeutigen Rahmen für die mikro­biologische Qualität von Cannabis­blüten vor. Viele etablierte Hersteller, darunter auch Tilray®, legen die sehr strengen Spezifikationen an, die im Europäischen Arznei­buch für Arznei­mittel zur inhalativen Anwendung definiert sind. Andere Hersteller hin­gegen beziehen sich auf viel groß­zügiger angelegte Spezifikationen, die allerdings für die orale Gabe pflanzlicher Arznei­mittel definiert sind. Hier liegen die Grenz­werte für die Belastung mit Hefen und Schimmel­pilzen um den Faktor 2.500 höher. Diese Werte sind auch ohne Bestrahlung der Blüten zu erreichen und damit in der Herstellung viel kosten­günstiger. In einer aktuellen Untersuchung der US-amerikanischen Gesund­heits­behörde FDA konnte gezeigt werden, dass die Erhitzung der Cannabis­blüten bei der Inhalation in einem handels­üblichen Vaporizer nicht zu einer aus­reichenden Keim­zahl­reduktion führt und somit nicht als Ersatz von keimzahl­reduzierenden Verfahren bei der Herstellung ange­sehen werden kann.2

Der Cannabis­hersteller Tilray® schließt durch das Anlegen der strengen, für die inhalative Anwendung geltenden Spezi­fikationen und Regularien das Risiko von Verun­reinigungen best­möglich aus. Neben der Behandlung der Blüten durch E-Beam setzt Tilray® in seinen europäischen Produktions­stätten auch auf eine GMP-zertifizierte Anbau­praxis gemäß den EU-Standards. Dazu liegt die gesamte Wert­schöpfungs­kette in Tilrays® Händen – von der Produktion bis zum Vertrieb. Dies erlaubt das Anlegen und die Kontrolle höchster Qualitäts­standards über den gesamten Produktions- und Verarbeitungs­prozess hinweg.

» Erfahren Sie hier mehr über die Produkte von Tilray®

1 Hazekamp A. Evaluating the Effects of Gamma-Irradiation for Decontamination of Medicinal Cannabis. Frontiers in Pharmacology 2016; 7: 108, https://doi.org/10.3389/fphar.2016.00108
2 Sopovski D et al. Investigation of microorganisms in cannabis after heating in a commercial vaporizer. Frontiers in Cellular and Infection Microbiology 2023; 12: 1986

AKTUELLES

Änderung der BtMVV

Am 10. Februar 2023 hat der Bundes­rat der Änderung der Betäubungs­mittel-Verschreibungs­ver­ordnung (BtMVV) zuge­stimmt. Welche Erleichterung die Änderung für Apotheken bedeutet, erfahren Sie im folgenden Artikel.

» Lesen Sie hier weiter

Stockwerk-Fotodesign – stock.adobe.com

Anzeige

Vayamed – gemeinsam die Zukunft der Cannabinoid-Therapie gestalten

© Vayamed GmbH


Vayamed bietet ein breites Produkt­port­folio an medizinischen Cannabinoiden bestehend aus den Wirkstoffen CBD-Isolat und Dronabinol sowie medizinisch relevanten Cannabis­blüten und Voll­spektrum­extrakten. Dabei stehen die Patienten und die Verbesserung ihrer Lebens­qualität im Vorder­grund.

Die Philosophie „Patient First“ zeigt sich auch im Extrakt­port­folio des Unternehmens Vayamed, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, den medizinischen Einsatz und die thera­peutische Akzeptanz von Cannabinoiden weiter zu verbessern. Um eine gleich­bleibende Wirkung zu gewähr­leisten, verfügt Vayamed über ein standardisiertes Cannabis­extrakt-Portfolio. D. h., die Herstellung unter­liegt einem standardisierten Prozess: gleich­bleibender Hersteller sowie einheitliches Extraktions­verfahren und Ausgangs­substanz (Kultivar), was eine symptom­basierte Cannabinoid­therapie zulässt.

Des Weiteren findet man im Produkt­port­folio von Vayamed medizinisch relevante Cannabis­blüten, die eine mögliche Ergänzung bzw. Therapie­erweiterung zu den Cannabis­extrakten darstellen.

Cannabisextrakte für Einsteiger

Für einen gelungenen Start in die Therapie mit Cannabinoiden bietet Vayamed zwei ausbalancierte Extrakte an: 10/10 Vayamed Cannabis­extrakt (PZN 18084701) und 25/25 Vayamed Cannabis­extrakt (PZN 17603599). Beide Produkte enthalten zu gleichen Teilen CBD und THC und zeichnen sich durch eine gute Verträglichkeit aus. CBD kann sowohl die Verträglichkeit von THC als auch inflammatorische Prozesse verbessern und eignet sich daher in Kombination mit THC, bei dem eher die Verbesserung von Schmerz, Übelkeit und Appetit­steigerung im Vorder­grund steht.1

Um die Apotheken bei ihrer Ausgangs­stoff­prüfung zu unter­stützen, liegt jedem Vayamed-Cannabisextrakt der umfangreich validierte Vayamed CannaFix-ID® Schnell­test kostenlos bei.

» Erfahren Sie mehr zu den Produkten von Vayamed

1 Russo E, Guy GW. A tale of two cannabinoids: The therapeutic rationale for combining tetrahydro­cannabinol and cannabidiol. Med Hypotheses 2006; 66(2): 234–246

ALLGEMEINES

Mit welcher Dosis sollte gestartet werden?

Normaler­weise gibt es bei Fertig­arznei­mitteln und den meisten Rezepturen eine genaue Dosierungs­angabe. Aufgrund der geringeren Erfahrungs­werte und fehlender Studien sind diese für Cannabis­arznei­mittel jedoch noch nicht 100%ig fest­gelegt. Mittlerweile lassen sich aber abhängig von gewissen Faktoren wie eventuell vorhandener Vor­erfahrung individuell geeignete Dosierungen ableiten.

» Lesen Sie hier weiter

photcrew – stock.adobe.com

Hinweis: Anregungen, Kritik und Themenwünsche zum Newsletter können gerne per Mail an info@deutschesapothekenportal.de geschickt werden. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

Nützliche Links

Pflichtangaben

DeutschesApothekenPortal
DAP Networks GmbH • Agrippinawerft 22 • 50678 Köln
Tel. 0221 / 222 83 - 0 • Fax 0221 / 222 83 - 322 • E-Mail info@deutschesapothekenportal.de
Handelsregister Köln: HRB 61698
Geschäftsführung: Dr. rer. nat. Dagmar Engels