Zur Entfernung von Komedonen gibt es keratolytische Nasen- und/oder Stirnstrips, die die Pfropfen lösen und die verhornte Haut komplett entfernen sollen. Auch Zubereitungen mit hohem Zinkoxidanteil werden eingesetzt, da sie Abwehr- und Heilungsprozesse an den häufig entzündeten Hautstellen aktivieren. Am effektivsten sind Behandlungen durch Dermatologen und Kosmetiker, bei denen die verstopften Talgdrüsenfollikel mithilfe einer Kanüle geöffnet werden. Dermatologen können gegen Komedonen auch Gele und Cremes mit Salicylsäure, Adapalen und/oder Benzoylperoxid verordnen.
Komedogene Stoffe
Komedogene Stoffe sind solche, die Unreinheiten in Form von schwarzen Mitessern, Pickeln oder auch Akne begünstigen oder sogar auslösen können. Im Internet findet man eine Vielzahl praktischer Übersichtstabellen, die zahlreiche Stoffe mit einem „Komedogenitätsgrad“ versehen: von 0 = nicht komedogen bis 5 = stark komedogen. Je höher die Zahl, desto stärker die komedogene Wirkung. Bei einem Grad zwischen 0 und 3 ist eine Anwendung von Hautpflegeprodukten, die diese Inhaltsstoffe enthalten, relativ unbedenklich. Produkte mit Inhaltsstoffen, die einen Grad von 4 bis 5 haben, sollten insbesondere Personen mit unreiner Haut und Akne meiden. Jedoch fällt die komedogene Wirkung – unabhängig vom Komedogenitätsgrad – bei jeder Person und jeder Haut anders aus, sodass die Tabellen nur einen Richtwert darstellen.
Als stark komedogen gelten aber allgemein Silikone, Polyethylenglykol (PEG), Fettalkohol (Cetyl Alcohol), Paraffin und Vaseline. Aber auch rein pflanzliche Stoffe werden mit einem Grad von 4 bis 5 versehen. Dazu zählen zum Beispiel Kokosöl, Kakaobutter, Weizenkeimöl, Olivenöl, Leinsamenöl, Wollfett (Lanolin) und Algenextrakt.
» Hier finden Sie eine Auflistung komedogener Stoffe