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KW 47 Freitag, 23. November 2018
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KLICK DER WOCHE
Apotheker kümmern sich um Arzneimittelrückstände im Wasser
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Bildquelle: sebra – stock.adobe.com
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Im Rahmen einer Fortbildung der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg konnten sich Apothekerinnen und Apotheker mit den Möglichkeiten, das Thema Gewässerschutz in der Patientenberatung aufzugreifen, beschäftigen. Die Fortbildung fand in enger Kooperation mit dem ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung statt. Zum Beispiel sollten Patienten nach der Anwendung einer schmerzstillenden Salbe einige Stunden lang nicht duschen oder baden. In einigen Fällen kann dem Patienten ein alternativer Wirkstoff empfohlen werden oder in manchen Fällen die Einnahme einer Tablette statt das Auftragen einer Salbe die Beschwerden ebenfalls lindern und gleichzeitig umweltverträglicher sein, so der Präsident der LAK Baden-Württemberg Dr. Günther Hanke.
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DAP UMFRAGEERGEBNIS DER WOCHE
Thema: Regelungen zur Entsorgung von Arzneimitteln
In Deutschland gibt es keine einheitlichen bundesweiten Regelungen für die Entsorgung von Arzneimitteln und Chemikalien, diesbezügliche Vorgaben und Empfehlungen sind Sache der Städte und Kreise.
Endverbraucher wenden sich mit übrig gebliebenen Arzneimitteln häufig an die Apotheke vor Ort. Um diesen valide Antworten zu den Entsorgungsmöglichkeiten geben zu können, ist eine entsprechende Kenntnis der jeweils gültigen regionalen Regelungen gefragt. Vor diesem Hintergrund wollten wir wissen:
Kennen Sie die für Sie aktuell gültigen regionalen Regelungen zur korrekten Arzneimittelentsorgung?
Das Ergebnis: Immerhin Zweidrittel (66 %) der über 1.900 Teilnehmer kennen die aktuell für sie gültigen regionalen Regelungen zur korrekten Arzneimittelentsorgung, bei 34 Prozent der Befragten besteht diesbezüglich hingegen noch Informationsbedarf.
Abb.: Umfrageergebnis, Quelle: DAP
Möchten Sie gerne wissen, wie Apothekenmitarbeiter zu anderen Fragestellungen abgestimmt haben? Dann besuchen Sie unser Umfragenarchiv.
» Zum Umfragenarchiv
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Letzte Chance: Noch bis zum 22.02.2019 teilnehmen!
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VIFOR PHARMA INFORMIERT
Eisenmangel – ein oft unterschätztes Problem bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen
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Bis zu 80 Prozent der Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED)
weisen einen Eisenmangel und etwa ein Drittel eine Anämie auf.1 Für die Patienten
bedeutet dies eine erhebliche Erhöhung des Leidensdrucks und eine Einbuße an
Lebensqualität2,3, zudem verschlechtert sich die Prognose und die Produktivität.3
Um dieser zusätzlichen Patientenbelastung entgegenzuwirken, befürworten aktuelle
Leitlinien zur Eisensubstitution bei CED-Patienten mit Eisenmangel / Anämie eine i.v.
Eisengabe zumindest bei ausgeprägter Krankheitsaktivität4, Unverträglichkeit von
oralem Eisen2,4,5, Hb-Werten < 10 g/dl2,4,5 und Bedarf für Erythropoese-stimulierende
Agentien.2,4
Umfangreiche evidenzbasierte Studiendaten zeigen den klinischen Nutzen einer i.v.
Eisentherapie mit Eisencarboxymaltose (ferinject®) bei CED-Patienten mit Eisenmangel
(oder Anämie).6-9
1. Stein J, Dignass AU. Management of iron deficiency anemia in inflammatory bowel disease – a practical approach. Ann
Gastroenterol 2013; 26: 104 – 113.
2. Dignass AU et al. European consensus on the diagnosis and management of iron deficiency and anaemia in inflammatory
bowel diseases. Journal of Crohn's and Colitis 2015; 9: 211 – 222.
3. Martin J et al. Current evaluation and management of anemia in patients with inflammatory bowel disease. Expert Rev
Gastroenterol Hepatol 2017; 11(1): 19 – 32.
4. Kucharzik T et al. S3-Leitlinie – Colitis ulcerosa. Mai 2018. AWMF-Registernr. 021 – 009.
5. Preiß JC, et al. Aktualisierte S3-Leitlinie „Diagnostik und Therapie des M. Crohn“ 2014. AWMF-Registernr. 021/003
6. Evstatiev R et al. Ferric carboxymaltose prevents recurrence of anemia in patients with inflammatory bowel disease. Clin
Gastroenterol Hepatol 2013; 11: 269 – 277.
7. Evstatiev R et al. FERGIcor, a randomized controlled trial on ferric carboxymaltose for iron deficiency anemia in
inflammatory bowel disease. Gastroenterol 2011; 141: 846 – 853.
8. Kulnigg S et al. Novel intravenous iron formulation for treatment of anemia in inflammatory bowel disease: the ferric
carboxymaltose (FERINJECT®) randomized controlled trial. Am J Gastroenterol 2008; 103: 1182 – 1192.
9. García-Lopez S, et al. High-dose intravenous treatment in iron deficiency anaemia in inflammatory bowel disease: early
efficacy and impact on quality of life. Blood Transfus 2016; 14: 199 – 205.
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APOTHEKE FRAGT – DAP ANTWORTET
Dürfen wir dieses Medizinprodukt auf Kassenrezept abgeben?
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Wir haben ein Rezept über „Urgo Hydrogel Tube 10 x 15 g“ erhalten. In unserem Kassensystem kommt keine (Warn-)Meldung bei dem Versuch, Urgo Hydrogel auf ein AOK-Kassenrezept abzugeben. Deshalb denken wir, dass es erstattungsfähig wäre. Urgo Hydrogel ist aber in der EDV als Medizinprodukt gelistet, sodass wir nun unsicher sind, ob wir es zulasten der AOK abgeben können oder nicht.
» Lesen Sie hier die Antwort
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Bildquelle: Stokkete/Shutterstock.com
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DAP INFORMIERT
NEU: Arbeitshilfe „Abkürzungen für den pharmazeutischen Alltag“ |
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Auf Verordnungen, insbesondere Rezepturverordnungen, begegnen uns viele Abkürzungen. Die neue Arbeitshilfe soll daher einen Überblick über die wichtigsten Abkürzungen geben, die man kennen muss.
Ihre Mithilfe ist erwünscht!
Natürlich kann solch eine Liste nur selten vollständig sein. Sollte Ihnen also noch eine wichtige Abkürzung fehlen, dann schreiben Sie uns bitte unter info@deutschesapothekenportal.de – wir ergänzen die Liste gerne.
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Hinweis: Anregungen, Kritik und Themenwünsche zum Newsletter können gerne per Mail an info@deutschesapothekenportal.de geschickt werden. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!
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Nützliche Links
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