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KW 44 Montag, 26. Oktober 2020
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Aktuelle Kurzumfrage
Thema: Podcasts
Audio-Podcasts zu den unterschiedlichsten Themen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Seit Februar 2020 informiert zum Beispiel der Virologe Professor Christian Drosten in einem Podcast des NDR regelmäßig über das Coronavirus. Aber auch speziell für Apothekenmitarbeiter gibt es Podcasts zu den verschiedensten Themen rund um Apotheke, Pharmazie und Wissenschaft.
Vor diesem Hintergrund interessiert uns Folgendes:
Hören Sie Podcasts, um sich über aktuelle Themen zu informieren?
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Impfstatus bei Kindern: Impfquoten ausbaufähig
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Das Robert Koch-Institut (RKI) publiziert zukünftig einmal jährlich eine Gesamtdarstellung und Interpretation der Impfquoten bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland.1 Welche Eckpunkte in diesem Jahr relevant sind, lesen Sie hier.
Positive Entwicklung
Grundsätzlich sind die Impfquoten bei den meisten der lang etablierten Impfungen zum Zeitpunkt der Einschulungsuntersuchungen auf einem guten Niveau. Dabei ist ein schneller Anstieg der Inanspruchnahme von Impfungen zu beobachten, die erst seit jüngerer Zeit empfohlen werden.
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© istock / fizkes
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Es handelt sich vor allem um die Impfungen gegen Pneumokokken, Varizellen, Meningokokken C und Rotaviren. Auch bei der Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) ist über die letzten 10 Jahre ein leichter Anstieg der Impfquote zu beobachten – besonders bei der 2. Impfstoffdosis.1
Trotz gutem Niveau: Abzüge in der B-Note
Wo Licht ist, da ist auch Schatten: Jedoch wurden bei allen Impfungen die empfohlenen Alterszeitpunkte nicht eingehalten, Impfserien blieben unvollständig und einige Kinder erhielten manche Impfungen gar nicht. Dabei werden junge Kinder schon durch ein zu spätes Impfen unnötig lang einer Infektionsgefahr ausgesetzt.1 Nicht zeitgerechte Impfungen können dazu führen, dass:
- das vollständige Impfpotenzial nicht ausgeschöpft werden kann, z. B. bei der Impfung gegen humane Papillomviren (HPV).1
- ein höheres Risiko für Impfkomplikationen besteht, wie etwa bei der Impfung gegen Rotaviren.1
Beispiel: Impfung gegen Masern, Mumps, Röteln – nationale Ziele verfehlt
Für Masern, Mumps und Röteln (MMR) sind fast ausschließlich Kombinationsimpfstoffe verfügbar. Daher sind die Impfquoten hierfür nahezu identisch. Für die 1. Impfung gegen Masern bei Kleinkindern im Alter von 15 Monaten liegt die bundesweite Impfquote bei 83,5 %. Auffällig ist hierbei auch die Heterogenität der Impfquote auf Kreisebene. So sind z. B. 59,1 % der Kinder in Garmisch-Partenkirchen (Bayern) gegen MMR geimpft, in Neunkirchen (Saarland) 94,6 %. Somit wird das Ziel des nationalen Masernaktionsplans für die 1. Masernimpfung eine Impfquote von 95 % bei Kleinkindern im Alter von 15 Monaten zu erzielen nach wie vor in allen Kreisen verfehlt.1
Insbesondere die Gabe der 2. Masernimpfung erfolgte mit großem Zeitverzug. Hier liegen die Impfquoten erst im 6. Lebensjahr auf dem Niveau der Werte, die in den Schuleingangsuntersuchungen beobachtet werden: Auf Bundesebene sind 93,1 % der Kinder zweimal gegen Masern geimpft. Damit ist auch ein weiteres Ziel des Masernaktionsplans, wonach 95 % der Kinder zum Schuleingang zweimal gegen Masern geimpft sein sollen, noch nicht bundesweit erreicht.1,*
Bis zum Alter von 72 Monaten sind 95,2 % der Kinder mindestens einmal und 88,7 % zweimal gegen Masern geimpft. 4,8 % der Kinder haben gar keine Masernimpfung bekommen.1
» Lesen Sie hier den vollständigen Beitrag zum Impfstatus bei Kindern
Viele Informationen zu diesem Thema und zu den Impfstoffen der Firma MSD finden Sie auf MSD Connect.
» Zur Fachinformation von ProQuad (PDF)
*mit Ausnahme der Bundesländer Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern1
1 Robert Koch-Institut (RKI). Impfstatus der Kinder und Jugendlichen in Deutschland. Epid Bull 2020;32/33:3–27
DE-QDX-00056
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Jetzt aktualisiert!
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Medizinisches Cannabis in der Apotheke
Der beliebte Cannabis Gipfel online geht ab November in die zweite Runde! Mit zwei neuen Vorträgen sowie zwei live Frage-und-Antwort-Sessions schlägt die zertifizierte Fortbildungsreihe den Bogen von der kulturellen Bedeutung von Cannabis bis hin zu Ihren ganz konkreten Fragen aus der Apothekenpraxis.
» Hier geht es zum Cannabis Gipfel online 2.0
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© Deutscher Apotheker Verlag
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DAP LEXIKON
Isotretinoinverordnungen
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Isotretinoin wird zur Behandlung von schweren Formen der Akne eingesetzt, wenn eine Behandlung mit systemischen Antibiotika in Kombination mit topischen Mitteln nicht erfolgreich war. Isotretinoin ist teratogen (= fruchtschädigend) und somit kontraindiziert während der Schwangerschaft und Stillzeit. Die Einnahme während der Schwangerschaft kann zu fetalen Missbildungen und spontanen Aborten führen. Aufgrund dessen ist es bei Isotretinoinverordnungen für Frauen im gebärfähigen Alter von großer Wichtigkeit, alle Bedingungen des Empfängnisverhütungsprogramms einzuhalten.
» Lesen Sie hier weiter
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DDRockstar - stock.adobe.com
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DAP Lexikon
Im DAP Lexikon finden Sie apothekenübliche Begriffsdefinitionen von A bis Z samt Verlinkungen auf weiterführende Informationen wie z. B. Gesetzestexte oder DAP Arbeitshilfen.
» Zum DAP Lexikon
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APOTHEKE FRAGT – DAP ANTWORTET
Sind bei Pregabalin Tabletten und Hartkapseln austauschbar?
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Wir haben ein Rezept über Pregatabs erhalten. Die EDV zeigt nun neuerdings einen Austausch auf Pregabalin-Hartkapseln (Rabattarzneimittel) an.
Sind die Darreichungsformen austauschbar? Und wenn ja, seit wann?
» Lesen Sie hier die Antwort
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Iraidka – stock.adobe.com
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MEIN DAP
Entlassrezept-Checkplus
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Mit dem Entlassrezept-Checkplus können Apotheken einfach prüfen, ob eine auf dem Entlassrezept verordnete Packungsgröße zulasten der GKV abgabefähig ist bzw. welche erstattungsfähigen Packungsgrößen existieren: einfach PZN eingeben und eine Handlungsempfehlung erhalten.
» Erfahren Sie hier mehr
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© DeutschesApothekenPortal
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Hinweis: Anregungen, Kritik und Themenwünsche zum Newsletter können gerne per Mail an info@deutschesapothekenportal.de geschickt werden. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!
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Pflichtangaben
DeutschesApothekenPortal
DAP Networks GmbH • Agrippinawerft 22 • 50678 Köln
Tel. 0221 / 222 83 - 0 • Fax 0221 / 222 83 - 322 • E-Mail info@deutschesapothekenportal.de
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Geschäftsführung: Dr. rer. nat. Dagmar Engels
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