KW 06
Mittwoch, 5. Februar 2020

APOTHEKE FRAGT – DAP ANTWORTET

Muss bei Originalabgabe eine Dokumentation auf dem Rezept erfolgen?

Wir sind uns beim folgenden Rezept unsicher, was den Original-Import-Vergleich angeht:

„Actrapid Penfill ZAM 10 x 3 ml N2 PZN 00536427“
Kostenträger: IKK classic (IK 101500154)

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Aufkleber auf den Ampullen von Importarzneimitteln oftmals die Penfunktion behindern, sodass wir grundsätzlich eine Abgabe aus pharmazeutischen Gründen ablehnen und auf das Originalprodukt zurückgreifen.

vege – stock.adobe.com

Allerdings sind wir unsicher, ob und wie wir dies dokumentieren müssen. Wie ist Ihre Einschätzung?

» Lesen Sie hier die Antwort

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Kostenloses Aktionspaket zum Weltschlaftag

Am 20. März ist Weltschlaftag. Schlafstörungen gehören mittlerweile zu den Volkskrankheiten und sind in der Apotheke ein tägliches Beratungsthema. Setzen Sie ein aufmerksamkeitsstarkes Zeichen für gesunden Schlaf und fordern Sie jetzt das kostenlose Dekorationspaket von ALLUNA® an. Zeigen Sie Ihren Kunden eine „Neue Perspektive für erholsame Nächte“!

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NEUE DAP-RUBRIK

Lieferengpässe bei Arzneimitteln

Lieferengpässe sind mittlerweile leider fester Bestandteil des Apotheken­alltags. Die Liste der nicht lieferbaren Präparate ist lang, auch lebens­notwendige Arznei­mittel sind betroffen. Das Problem ist belastend für Apotheken­mitarbeiter, Patienten und Ärzte.

Das DeutscheApothekenPortal möchte Sie bei dem Thema Liefer­eng­pässe unter­stützen und stellt Ihnen nach und nach Arbeits­hilfen, Arzt­informationen, Presse­mitteilungen und weitere Informationen in dieser neuen Rubrik zur Verfügung.

» Hier geht es zur neuen Rubrik

pixelmaxl – stock.adobe.com

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DAP PRODUKTTEST

Gratis testen: OptiFibre® (Menge 2 x 125 g)

OptiFibre® ist ein Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (bilanzierte Diät) zum Diätmanagement bei gestörter Funktion des Dickdarms zur Nährstoffresorption und -ausscheidung bei Diarrhö (Durchfall) und Obstipation (Verstopfung).

Leiden auch Sie unter Verdauungsbeschwerden, die immer wieder auftreten, wie z. B. einem trägen oder gereizten Darm, Verstopfung oder Durchfall? Verdauungsbeschwerden können zahlreiche Ursachen haben. Eine davon kann eine gestörte Darmflora sein. Ist das Verhältnis von nützlichen und unerwünschten Bakterien in der Darmflora gestört, kann eine wichtige Funktion des Darms in Mitleidenschaft gezogen werden.

© Nestlé

Es kann dadurch zu einer gestörten Aufnahme und Ausscheidung von Wasser und Elektrolyten kommen. Durchfall und Verstopfung können die Folge sein. Für die Funktionsfähigkeit des Dickdarms zur Nährstoffaufnahme und -ausscheidung ist eine ausreichende Energieversorgung der Mikroflora und Darmschleimhaut wichtig.

  • PHGG dient der Mikroflora als Energiequelle, wodurch sich die Anzahl an nützlichen Bakterien erhöhen kann.
  • Die nützlichen Bakterien wandeln dabei das PHGG in kurzkettige Fettsäuren um. Diese dienen der Darmschleimhaut als Energiequelle.
  • Gleichzeitig verbessert sich der pH-Wert im Darm, wodurch sich die Anzahl an unerwünschten Bakterien verringern kann.

Auf diese Weise kann das Gleichgewicht der Mikroflora wiederhergestellt und Nährstoffaufnahme und -ausscheidung im (Dick-)Darm können normalisiert werden.

Studien haben gezeigt, dass die Verwendung von OptiFibre® zu einer Reduktion von Verstopfungs- und Durchfallsymptomen bei gestörter Funktion des Dickdarms führen kann. Ebenso kann sich die Anzahl symptomfreier Tage bei bestimmten Patientengruppen erhöhen.1, 2

Überzeugen Sie sich selbst:

Fordern Sie das Probenpaket und den Feedbackbogen an!

Als Dankeschön für die Rücksendung des Feedbackbogens werden Ihnen 100 DAPs-Punkte gutgeschrieben.

» Hier geht’s zur Anmeldung

1) Patrick et al, Effect of supplements of partially hydrolyzed guar gum on the occurrence of constipation and use of laxative agents. Journal of the American Dietetic Association 1998; 98(8): 912 – 914
2) Homann HH, Kemen M, Fuessenich C, Senkal M, Zumtobel V., Reduction in diarrhoea incidence by soluble fiber in patients receiving total or supplemental enteral nutrition. Journal of Parenteral and Enteral Nutrition, 1994;18:485-490 – Patienten unter enteraler Ernährung

AKTUELLES UMFRAGEERGEBNIS

Thema: Austauschbarkeit von Biologicals

Für biotechnologisch hergestellte Arzneimittel (Biologicals) wie z. B. Infliximab oder Adalimumab gelten aktuell besondere Austauschkriterien. Nicht nur der Wirkstoff, sondern auch die Ausgangsstoffe und der Herstellungsprozess müssen identisch sein, damit in der Apotheke ein Aut-idem-Austausch erlaubt ist. Die austauschbaren Bioidenticals sind in Anlage 1 des Rahmenvertrages aufgelistet. Der Austausch zwischen Referenzarzneimittel und Biosimilar ist hingegen nicht zulässig. Wie der Name schon sagt, sind Biosimilars zu ihrem Referenzarzneimittel wirkstoffähnlich und nicht identisch. Abweichungen zeigen sich zum Beispiel in der Glykosylierung der Proteinwirkstoffe. Deshalb müssen Biosimilar-Hersteller bei der Zulassung durch präklinische und klinische Studien nachweisen, dass diese Abweichungen nicht die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit beeinflussen.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) prüft gerade eine erweiterte Austauschbarkeit bei Biologicals. Zukünftig könnte also der Aut-idem-Austausch zwischen Referenzarzneimittel und Biosimilars in der Apotheke möglich werden.

Wie stehen Sie einer Aut-idem-Austauschbarkeit von biotechnologisch hergestellten Referenzarzneimitteln und Biosimilars gegenüber?

» Lesen Sie hier die Ergebnisse

Hinweis: Anregungen, Kritik und Themenwünsche zum Newsletter können gerne per Mail an info@deutschesapothekenportal.de geschickt werden. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

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