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KW 10 Montag, 4. März 2019
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Aktuelle Kurzumfrage
Thema: Retaxation von Hilfsmittelrezepten
Auch Hilfsmittelrezepte können retaxiert werden. Bei diesen ist die Zahl der zu erfüllenden Formalitäten besonders hoch. Folglich wundert es nicht, dass es sich bei den Retaxationsgründen oft um Formfehler handelt. Vor diesem Hintergrund interessiert uns:
Was ist bei Ihnen der häufigste Grund für eine Hilfsmittel-Retax?
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BOEHRINGER INGELHEIM INFORMIERT
COPD- und Asthmabehandlung:
Therapiewechsel nicht empfehlenswert
Krankheitsbilder
COPD steht für chronic obstructive pulmonary disease, zu Deutsch: chronisch obstruktive Lungenkrankheit. Das Hauptmerkmal der COPD ist eine dauerhafte Verengung der Atemwege (Obstruktion), die nicht heilbar ist. Ursache der Atemwegsverengung sind schädliche Partikel oder Gase (z. B. enthalten im Zigarettenrauch), die in der Lunge entzündliche Prozesse auslösen. Diese Entzündungsreaktionen wiederum führen zu einer erhöhten Ausschüttung des Neurotransmitters Acetylcholin, der über die Bindung an die Muskarin-Rezeptoren (M1 bis M3) der Lungen zu einer weiteren Verengung der Atemwege führt.
Asthma bronchiale (von altgriechisch ἆσθμα, ‚Atemnot‘) ist eine chronische, entzündliche Erkrankung der Atemwege mit dauerhaft bestehender Überempfindlichkeit. Die Entzündung führt bei Überempfindlichkeit zu anfallsweiser Atemnot infolge einer Verengung der Atemwege, einer sogenannten Bronchialobstruktion, die reversibel ist, aber lebensbedrohlich sein kann. Auslöser sind neben Atemwegsinfektionen u. a. kalte Luft, Luftverschmutzung, körperliche Anstrengung und Allergene, die häufig durch die Luft übertragen werden, z. B. Haustier-, Haushalts- und Umweltallergene (Tierhaare, Pollen, Schimmelsporen, Milben u. a.).
Leitlinie der guten Substitutionspraxis: Austausch kann kritisch sein!
Die Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft e. V. veröffentlicht in ihrer Leitlinie „Gute Substitutionspraxis“, dass eine Substitution bzw. ein Austausch von Antiasthmatika und pulmonal angewendeten Arzneimitteln kritisch sein kann.1 Durch eine Substitution können die Adhärenz und der Therapieerfolg gefährdet werden. Dieser Gesichtspunkt sollte in der Apotheke bei einem möglichen Austausch, etwa aufgrund von Rabattverträgen oder einem grundsätzlich möglichen Aut-idem-Austausch, berücksichtigt werden. Im Fokus sollte die gleichbleibende Therapie des Patienten stehen; um diese zu unterstützen, ist es auch möglich, den Arzt um eine Verordnung mit Aut-idem-Kreuz zu bitten. Andernfalls kann der jeweilige Apothekenmitarbeiter die Substitution auch durch die Anwendung Pharmazeutischer Bedenken umgehen.
Therapie
Im Rahmen der Therapie von Asthma und COPD werden folgende Wirkstoffgruppen und Wirkstoffe eingesetzt.
| Wirkstoffgruppe/Wirkstoffe | Effekt |
Anticholinergika z. B. Tiotropium | parasympatholytisch: Entspannung der krankhaft verkrampften Bronchialmuskulatur, Herabsetzung des Atemwegswiderstandes |
β2-Sympathomimetika z. B. Salbutamol, Olodaterol, Salmeterol, Formoterol | sympathomimetisch; Weitstellung der Bronchialmuskulatur |
Glukokortikoide z. B. Fluticason, Budesonid
| immunsuppressiv, antiphlogistisch, antiallergisch |
Die Applikation der Wirkstoffe findet über bestimmte Inhalatoren statt (z. B. Respimat®). So wird sichergestellt, dass die Wirkstoffe den Wirkort erreichen (Lunge, Bronchien).
Nützliche Links:
» www.boehringer-interaktiv.de/der-respimat
» Leitlinie „Gute Substitutionspraxis“
1 Blume et al. Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft e. V. Leitlinie „Gute Substitutionspraxis“ 2014
https://www.dphg.de/fileadmin/content/pdfs/dphg_leitlinie_gute_substitutionspraxis.pdf
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Letzte Chance: Noch bis zum 31.05.2019 teilnehmen!
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MEDIEN
Jetzt in der Apotheke:
DAP Dialog 49 – das Magazin des DeutschenApothekenPortals
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Themen der aktuellen Ausgabe:
- Rx-Schwerpunkt: „Wirtschaftliche Rezeptbelieferung“
- OTC-Schwerpunkt: „Arzneimittel vs. Nahrungsergänzungsmittel“
- Rezept & Retax: „Abgabeprobleme – das DAP-Team antwortet“, „Einspruch stattgegeben mit Hilfe des DAP“
- Aktuelles: „securPharm – Das erwartet die Apotheken“, „Bundesrat stimmt für Abschaffung der Importquote“, „Neuer Rahmenvertrag ab 1. Juli 2019"
- Beratung: „Zusatzverkäufe zur Heuschnupfenzeit“, „Chronische Darmerkrankungen“
- Service: „Jetzt aktualisiert: DAP-Arbeitsbuch“, „Rezeptgültigkeiten“
- Übersichtsposter:
„Neurodermitis und atopische Haut“
„Allergische Rhinitis/Konjunktivitis“
- Weitere Beilagen: FAQ-Folder „Fragen und Antworten zur Einführung des securPharm-Systems“, DAP Beratungskarten
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ALTAMEDICS INFORMIERT
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NEU gegen Läuse – PARRAX® Inklusive Kamm und Haube
Gerade in der Winterzeit treten in Schulen, Kindergärten und Kitas wieder vermehrt Kopfläuse auf. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern und die Belastung für alle Betroffenen möglichst gering zu halten, ist es wichtig, schnell und effektiv gegen die Plagegeister vorzugehen.
Altamedics hat mit PARRAX® eine neue und praktische Anwendung auf den Markt gebracht, mit der die ganze Familie im Nu wieder läusefrei ist.
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Natürlicher Wirkstoff
PARRAX® setzt auf Biococidine®, einen innovativen Wirkstoff, der aus dem Öl der Kokospalme gewonnen wird. Die enthaltenen Fettsäuren dringen in die Atemsysteme der Läuse und Nissen ein und entziehen ihnen den Sauerstoff. Sie ersticken so innerhalb kürzester Zeit.
Das ganze Paket: PARRAX®-Express-Lösung inklusive Haube und Läusekamm
PARRAX® liefert nicht nur das Läusemittel, sondern auch die passende PARRAX®-Haube und einen PARRAX®-Läusekamm. So entstehen für den Kunden keine zusätzlichen Kosten. Die PARRAX®-Express-Lösung einfach auf das trockene Haar auftragen, die mitgelieferte PARRAX®-Haube aufsetzen und 15 Minuten einwirken lassen. Anschließend die Haare mit dem beiliegenden PARRAX®-Läusekamm durchkämmen, um abgestorbene Läuse, Nissen und Eier zu entfernen und das Haar danach wie gewohnt schamponieren.
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Hinweis: Jetzt riesiger Preisvorteil!
Seit dem 15.02.2019 beträgt der Einkaufspreis für PARRAX® 10,78 Euro!
Der Verkaufspreis bleibt selbstverständlich der Alte!
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Für die ganze Familie
Um effektiv gegen einen Kopflausbefall vorzugehen, wird empfohlen, alle Familienmitglieder gleichzeitig zu behandeln. Aufgrund des schonenden Wirkprinzips von PARRAX® eignet es sich bereits für Kinder ab drei Monaten sowie für Schwangere und Stillende.
Nach erfolgreicher Behandlung
Sind die Läuse erfolgreich behandelt, kann das Kind in der Regel am nächsten Tag wieder die Schule, den Kindergarten oder die Kita besuchen. Wichtig ist hier, die Erzieher über die erfolgte Behandlung zu informieren. PARRAX® liefert zu diesem Zweck, jeder Packung beiliegend, eine Bescheinigung für die Wiederzulassung nach einem Kopflausbefall.
» Zur Beratungskarte PARRAX®
» Hier geht’s zum PARRAX® Vorstellungsvideo
» Weitere Informationen auf www.parrax.de
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Retax vermeiden mit dem DAP PZN-Checkplus
Mit dem PZN-Checkplus können Apotheken prüfen, ob ärztliche Mehrfachverordnungen bzw. Stückelungen oder Packungen ohne Normkennzeichen zulasten der GKV abgabefähig sind – einfach PZN und Anzahl der Packungen eingeben.
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Das kann der PZN-Checkplus:
- Einordnung in die Packungsgrößenverordnung
- Handlungsempfehlungen zu Packungen ohne N-Kennzeichen
- Identifizierung von nicht erstattungsfähigen Jumbopackungen
- Handlungsempfehlungen zu Mehrfachverordnungen und Stückelungen
Für die Nutzung des PZN-Checkplus ist eine kostenfreie Registrierung bei „Mein DAP“ erforderlich.
» Zum PZN-Checkplus
» Zur Registrierung bei Mein DAP
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APOTHEKE FRAGT – DAP ANTWORTET
BtM über Nmax: Müssen wir die verordnete Menge kürzen?
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Folgendes BtM-Rezept bereitet uns Kopfzerbrechen:
„2 x Medikinet Adult 20 mg 52 St N2 14036645
Dos. 1-0-0“
Dürfen wir beide Packungen abgeben, da diese konkret als N2 verordnet wurden oder dürfen wir nur eine Packung abgeben und müssten dann für die zweite ein weiteres Rezept anfordern?
» Lesen Sie hier die Antwort
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Trueffelpix – stock.adobe.com
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Hinweis: Anregungen, Kritik und Themenwünsche zum Newsletter können gerne per Mail an info@deutschesapothekenportal.de geschickt werden. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!
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Nützliche Links
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