Sollte dieser Newsletter nicht korrekt dargestellt werden, klicken Sie bitte hier.

KW 24
Mittwoch, 13. Juni 2018

APOTHEKE FRAGT – DAP ANTWORTET

Kann man Botox zulasten der GKV abrechnen?

Uns wurde ein Kassenrezept vorgelegt, auf dem „Botox 50 Allergan-Einheiten 1 St“ verordnet wurde. Bisher haben wir Botox-Verordnungen nur als Privatrezept erhalten.

Dürfen wir dieses Rezept zulasten der GKV abrechnen?

» Lesen Sie weiter

Bildquelle: Stokkete/Shutterstock.com

DAP WISSENS-CHECK

Letzte Chance: Noch bis zum 02.08.2018 teilnehmen und 50 DAPs-Punkte sichern!

Anzeige

VIFOR PHARMA INFORMIERT

Eisenmangel bei chronischer Herzinsuffizienz (CHI)

Bei jedem zweiten Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz (CHI) tritt als unabhängiger Faktor ein Eisenmangel auf.1 Dieser weist für die CHI eine ungünstige Prognose auf1–4 und kann die typischen Symptome der CHI wie Müdigkeit, Dyspnoe oder Leistungsminderung verstärken.3,5 Bei einem höheren Schweregrad der Herzinsuffizienz tritt ein Eisenmangel häufiger auf.1 Dieser ist auch ohne Anämie bei CHI symptomatisch und daher therapiebedürftig.3

Leitlinienempfehlung

Die European Society of Cardiology (ESC) empfiehlt in ihrer aktuellen Leitlinie die Erhebung des Eisenstatus im Rahmen einer Routineuntersuchung für jeden neu diagnostizierten HI-Patienten und zudem, bei symptomatischen CHI-Patienten mit reduzierter Ejektionsfraktion und Eisenmangel eine i.v. Eisenbehandlung mit Eisencarboxymaltose (ferinject®) in Betracht zu ziehen.2 Entscheidend für die explizite Empfehlung von Eisencarboxymaltose (ferinject®) waren die Daten zweier randomisierter, doppelblinder, placebokontrollierter klinischer Studien.6,7

In einer Metaanalyse von vier randomisierten, kontrollierten Studien konnte gezeigt werden, dass ein intravenöser Ausgleich des Eisenmangels im Vergleich zur Placebogruppe die Hospitalisierungs- und Mortaliätsrate verringern konnte.8

Der Stellenwert von Eisencarboxymaltose zur Korrektur des Eisenmangels wird ebenfalls von der EFFECT-HF Studie9 untermauert. Hier konnte gezeigt werden, dass die körperliche Leistungsfähigkeit bei CHI-Patienten mit Eisenmangel unter i.v. Eisencarboxymaltose im Vergleich zur Standardtherapie erhalten bleibt.9

Gute Verträglichkeit

Eisencarboxymaltose zur intravenösen Eisensubstitution ist gut verträglich und zeichnet sich durch eine hohe Komplexstabilität aus, die die Gabe von hohen Dosierungen innerhalb kurzer Zeit ermöglicht11 (1.000 mg initial innerhalb 15 Minuten, plus 30 Minuten Nachbeobachtungszeit10). Aufgrund der Dextranfreiheit von ferinject® werden keine dextraninduzierten anaphylaktischen Reaktionen (DIAR) provoziert.11,12

» Zur Fachinformation ferinject®

1 Klip IT, Comin-Colet J, Voors AA, Ponikowski P, et al. Iron deficiency in chronic heart failure: an international pooled analysis. Am Heart J 2013; 165: 575–582.
2 Ponikowski P, Voors AA, Anker SD, et al. 2016 ESC Guidelines for the diagnosis and treatment of acute and chronic heart failure. Eur J Heart Fail. 2016; 18 (8): 891–975.
3 Doehner W, Blankenberg S, et al. Eisenmangel bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz – diagnostische Algorithmen und therapeutische Optionen anhand der aktuellen Studienlage. Dtsch Med Wochenschr 2017; 142(10): 752–757.
4 Jankowska EA, v. Haehling S, et al. Iron deficiency and heart failure: diagnostic dilemmas and therapeutic perspectives. Eur Heart J 2013; 34(11): 816–829.
5 Jankowska EA, Rozentryt P, et al. Iron deficiency predicts impaired exercise capacity in patients with systolic chronic heart failure. J Cardiac Fail 2011; 17: 899–906.
6 Anker SD, Comin-Colet J, Filippatos G, et al. Ferric carboxymaltose in patients with heart failure and iron deficiency. N Engl J Med 2009; 361: 2436–2448.
7 Ponikowski P, van Veldhuisen DJ, Comin-Colet J, et al. Beneficial effects of long term intravenous iron therapy with ferric carboxymaltose in patients with symptomatic heart failure and iron deficiency. Eur Heart J 2015; 36: 657–668.
8 Anker SD, Kirwan BA, et al. Effects of ferric carboxymaltose on hospitalisations and mortality rate in iron-deficient heart failure patients: an individual patient data meta-analysis. Euro J Heart Failure 2018 Jan; 20(1): 125–133.
9 Van Veldhuisen DJ, Ponikowski P, et al. Effect of ferric carboxymaltose on exercise capacity in patients with chronic heart failure and iron deficiency (EFFECT-HF). Circulation 2017; 136(15): 1374–1383.
10 Fachinformation ferinject®, Stand April 2017.
11 Geisser p Port J Nephrol Hypert 2009; 23 (1):11–16.
12 Breymann, C. Iron Deficiency and Anaemia in Women in the Gynaecological and Obstetrical Practice (with Case Reports), 1st ed.; UNI-MED: Bremen, Germany, 2015.

DAP WISSENS-CHECK

Letzte Chance: Noch bis zum 16. Juli 2018 teilnehmen!

Anzeige

SANOFI-AVENTIS INFORMIERT

Praxishilfe CLEXANE®

Die Rezeptbelieferung fordert bei Verordnungen biologischer Arzneimittel (z. B. Enoxaparin-Natrium) von Ihnen als Apotheker/in Aufmerksamkeit und Wissen rund um die Besonderheiten der Original- und biosimilären Substanzen.

Die Praxishilfe zu Clexane® (Wirkstoff Enoxaparin-Natrium) bietet Informationen zu folgenden Themen:

  • Clexane® – ein biologisches Arzneimittel in der Apotheke – besondere Erfordernisse
  • Rezeptbelieferung enoxaparinhaltiger biologischer Arzneimittel – richtig abgeben, Retaxierung vermeiden

» Zur Praxishilfe Clexane®

SADE.ENO.17.01.0114a

AKTUELLE AUSGABE

Jetzt in der Apotheke:

DAP Dialog 45 – das Magazin des DeutschenApothekenPortals

Themen der aktuellen Ausgabe:

  • Rx-Schwerpunkt: Rezepturen fehlerfrei beschriften
  • OTC-Schwerpunkt: Abrechnung von Kinderrezepten
  • Rezept & Retax: Zuzahlung und Mehrkosten – Immer wieder ein Thema, Rx- & OTC-Abgabeprobleme – das DAP-Team antwortet, Einspruch stattgegeben mit Hilfe des DAP
  • Beratung: Arzneimitteltherapiesicherheit bei Antibiotikasäften – Typische Fehler kennen und vermeiden, Fieber bei Kindern – Fakten und Tipps für eine kompetente Beratung, Analgetika oder Triptane? – Die richtige Migränetherapie mit OTC-Produkten, Die Reiseapotheke – Damit dem sorgenfreien Urlaub nichts mehr im Wege steht
  • Service: Neue Rabattverträge: Rechtzeitig informiert sein! – DAP-Serviceangebote helfen

Poster der Ausgabe:

  • „Blutzuckermessgeräte & Zubehör“
  • „Trockenes Auge“


» Zum Download des DAP Dialogs

» Zum Download der Übersichtsposter

NEU: ÜBERARBEITETES POSTER „BLUTZUCKERMESSGERÄTE & ZUBEHÖR“

DAP LEXIKON

Messzahl

Messzahlen sind Packungsgrößen von Arznei­mitteln, die sich an einer bestimmten Reich­dauer orientieren. Die Mess­zahlen werden in Norm­bereiche eingeteilt.

N1: Packungen für die Akuttherapie oder zur Therapieeinstellung
Behandlungsdauer von 10 Tagen Messzahl + - 20 %

N2: Packungen für die Dauertherapie
Behandlungsdauer von 30 Tagen Messzahl + - 10 %

N3: Packungen für die Dauertherapie
Behandlungsdauer von 100 Tagen Messzahl - 5 %

Die größte Messzahl (Nmax) ist im N3-Bereich immer die Obergrenze des Normbereichs.
Die Messzahl im N1- und N2-Bereich ist immer in der Mitte des Bereichs.

Die Einteilung erfolgt durch das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information.

Laut § 1 PackungsV werden Messzahlen folgendermaßen definiert:

"(1) Fertigarzneimittel nach § 4 Absatz 1 des Arznei­mittel­gesetzes, die von einem Vertrags­arzt für Versicherte verordnet und zulasten der gesetzlichen Kranken­versicherung abgegeben werden können, erhalten ein Packungs­größen­kennzeichen entsprechend der Dauer der Therapie, für die sie bestimmt sind. Das Packungs­größen­kennzeichen wird bestimmt nach der Anzahl der einzelnen Anwendungs­einheiten, die in der Packung enthalten sind.“

» Packungsgrößenverordnung

DAP Lexikon

Im DAP Lexikon finden Sie apotheken­übliche Begriffs­­definitionen von A bis Z samt Verlinkungen auf weiter­führende Informationen, wie zum Beispiel Gesetzes­­texte oder DAP Arbeitshilfen.

» Zum DAP Lexikon

Hinweis: Anregungen, Kritik und Themenwünsche zum Newsletter können gerne per Mail an info@deutschesapothekenportal.de geschickt werden. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

Nützliche Links

Pflichtangaben

DeutschesApothekenPortal
DAP Networks GmbH • Agrippinawerft 22 • 50678 Köln
Tel. 0221 / 222 83 - 0 • Fax 0221 / 222 83 - 322 • E-Mail info@deutschesapothekenportal.de
Handelsregister Köln: HRB 61698
Geschäftsführung: Dr. rer. nat. Dagmar Engels
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir das generische Maskulinum. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

Abmeldung: Wenn Sie unsere Newsletter abbestellen möchten, dann klicken Sie bitte auf diesen Link: https://www.deutschesapothekenportal.de/fileadmin/nl/newsletter-apo.php?Action=unsubscribe&EMail=[EMail]