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KW 23
Montag, 4. Juni 2018

APOTHEKE FRAGT – DAP ANTWORTET

Warum sind FTA und UTA nicht austauschbar?

Wir haben eine Frage zum Präparat Evaluna 30. In der EDV werden Dragees („UTA“) und Tabletten („FTA“) angezeigt. Nun fragen wir uns, ob diese gegeneinander austauschbar sind oder nicht. Wir würden schätzen, dass sie es sind, denn die Wirkstoffe sind gleich und es ist ja eine vergleichbare Darreichungsform. Die EDV zeigt uns jedoch keine Austauschbarkeit an. Was ist nun richtig?

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ZERTIFIZIERTE FORTBILDUNG FÜR PTA

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APOGEPHA INFORMIERT

Behandlung des Harnblasenkarzinoms

Der Dresdner Arznei­mittel­hersteller APOGEPHA (= Apotheker Genossen­schaft für pharma­zeutische Präparate) fokussiert sich auf die Entwicklung urologischer Arznei­mittel für unterschiedliche Therapie­gebiete. Zu diesen zählt auch die intravesikale Anwendung zur Rezidiv­prophylaxe bei nicht-invasiven Harnblasen­karzinomen nach einer OP.

Ursachen und Diagnose

Ca. 25.000 Neu­erkrankungen an Tumoren der Harnblase werden pro Jahr in Deutschland verzeichnet. Männer sind dreimal häufiger betroffen als Frauen. Wesentliche Risiko­faktoren für die Entstehung einer entsprechenden Krebs­erkrankung ist der Umgang mit bestimmten chemischen Stoffen (aromatische Amine) bzw. das Rauchen. Als weitere Risikofaktoren gelten zum Beispiel eine chronische Blasen­entzündung, Krebs­medikamente auf Cyclophosphamid-Basis oder nicht behandelte Harn­blasen­steine. Bei einem Harnblasen­krebs sind häufig keine Früh­symptome erkennbar. Bei 80 Prozent der Patienten tritt jedoch im weiteren Krankheits­verlauf eine schmerzlose Blutung des Tumors (Makrohämaturie) aus der Blase auf. Weiterhin können häufiges Wasser­lassen (Pollakisurie) oder Harndrang, bei dem kein Harn ausgeschieden wird, ein Hinweis auf die Erkrankung sein. Beim Auftreten dieser Symptome sollte daher eine fachärztliche Untersuchung erfolgen.

Therapie

Nichtinvasive Tumoren werden mittels der sogenannten transurethalen Blasen­resektion (TUR) vollständig entfernt. Um das Wiederauftreten des Tumors bzw. das Fortschreiten der Erkrankung wirksam zu verhindern, sollte nach der operativen Entfernung eine regelmäßige Blasen­spülung durchgeführt werden. Bei dieser werden über einen dünnen Katheter – durch die Harnröhre – Wirkstoffe (z. B. Mitomycin) in die Harnblase eingebracht. Die APOGEPHA bietet mit diesem Wirkstoff folgendes Arznei­mittel an:

Urocin® 20 mg

Darreichungsform: Pulver zur Herstellung einer Injektions- bzw. Infusionslösung oder einer Lösung zur intravesikalen Anwendung

Wirkstoff: Mitomycin 20 mg/Durchstechflasche

Packungsgrößen: 1 St. N1 (PZN 06980531), 4 St. (PZN 06980548) und 6 St. N2 (PZN 06980554)

Abb.: Umverpackung Urocin® 20 mg, Quelle: APOGEPHA

Das Arzneimittel ist zur intravenösen Injektion oder Infusion oder zur intravesikalen Anwendung nach Auflösen des Pulvers bestimmt. Die Zubereitung und Applikation erfolgt durch den Urologen.

Weiterführende Informationen zur Therapie des Harn­blasen­karzinoms und zu Urocin® 20 mg finden Sie unter: www.apogepha.de

» Fachinformation Urocin® 20 mg

» Apothekeninfo Urocin® 20 mg

DAP WISSENS-CHECK

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STADAPHARM INFORMIERT

Thema: Cross-Selling „Mundtrockenheit“

Die Ursachen einer Mund­trocken­heit können vielfältig sein – neben bestimmten (Autoimmun-)Erkrankungen können insbesondere eine Strahlen- und/oder Chemo­therapie sowie die Einnahme bestimmter Wirk­stoffe zu einem trockenen Mund führen. In allen Fällen ist die Empfehlung eines Speichel­ersatz­präparates wie z. B. Glandosane® Mundspray zusätzlich zu einer ursächlichen Therapie sinnvoll.

Servicematerialien für die Zusatzempfehlung

Damit Ihnen die Zusatzempfehlung leichter fällt und Sie beratungsrelevante Informationen schnell zur Hand haben, unterstützt Sie STADAPHARM mit folgenden Servicematerialien für die Apothekenpraxis:

» Cross-Selling-Karten „Mundtrockenheit“

» DAP Wissens-Check „Gesund beginnt im Mund“

» DAP-Dialog-Beitrag „Symptom Mundtrockenheit – Speichelersatzpräparat therapiebegleitend empfehlen“

Aktuelle Kurzumfrage

Thema: BtM-Gebühr bei Substitutionsrezepten mit mehreren Abgabezeitpunkten (Take-Home und Sichtvergabe)

Im Rahmen der Substitutions­therapie kann der behandelnde Arzt patienten­individuelle Zeitpunkte zur Abgabe von Teilmengen bzw. zum Sichtbezug festlegen. Das heißt, dass sich zum Beispiel Take-Home und Sichtvergabe abwechseln können. Wird das Rezept in mehreren Etappen beliefert, so kann nach unserer Auffassung (DAP) für jede Abgabe die BtM-Gebühr berechnet werden. Krankenkassen sind jedoch zum Teil der Meinung, dass die BtM-Gebühr nur einmal pro Rezept zu berechnen ist.

Wie rechnen Sie die BtM-Gebühr bei Rezepten mit mehreren Abgabe­zeit­punkten (Take-Home, Sichtvergabe) im Rahmen der Substitutions­therapie ab?

 

 

 


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Mit Ihrer Teilnahme werden Ihnen 5 DAPs von DAP gutgeschrieben. Zusätzlich nehmen Sie an der Verlosung von 1.000 DAPs teil.

Sollten Sie sich noch nicht für das DAPs-Punktesystem angemeldet haben, können Sie sich hier registrieren.

DAP KOMBINATOR

Dermatologisches Know-how gefragt

DERMASENCE und DAP suchen den Kombinations­profi im Bereich „Medizinische Haut­pflege“: Für fünf Kunden müssen Sie – u. a. unter Berück­sichtigung des Haut­zustands – ein passendes Produkt­paket aus dem DERMASENCE-Sortiment zusammenstellen.

Kombinieren Sie richtig, erhalten Sie pro Fall 20 DAPs-Punkte. Werden alle Fälle erfolgreich bearbeitet, gibt es insgesamt 100 DAPs-Punkte und ein Teilnahme­zertifikat als Belohnung. Die Fälle können unabhängig voneinander zu unterschiedlichen Zeitpunkten bis zum 31. Juli 2018 gelöst werden.

» Zum Kombinator

Bildquelle: DERMASENCE

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