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KW 16
Montag, 16. April 2018

APOTHEKE FRAGT – DAP ANTWORTET

Warum werden nicht alle Rabattartikel angezeigt?

Wir sind bei folgender Verordnung zulasten der BARMER (104080005) unsicher:

„Genotropin 5 mg/ml Zweikam.Patrone P. + LM z. H. e. ILO 5 St. N2 Pfizer“

Die EDV zeigt uns hier als Abgabeoption einen rabattierten Import (Axicorp) an. Das verordnete Original ist nicht rabattiert. Über eine Wirkstoffsuche finden wir noch Omnitrope, ebenfalls mit Somatropin 5 mg, als rabattiertes Arzneimittel.

Was dürfen wir abgeben?

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Bildquelle: Stokkete/Shutterstock.com

VIFOR PHARMA INFORMIERT

Ferinject® – die effektive Eisenmangeltherapie

Eine intravenöse Eisensubstitution mit ferinject® zur Behandlung eines Eisenmangels ist indiziert, wenn orale Eisenpräparate unwirksam sind oder nicht angewendet werden können.1 Im Handel verfügbare Eisenkomplexe zur i.v. Applikation unterscheiden sich nicht nur in ihrer Struktur und den physikochemischen Eigenschaften, sondern weisen auch Unterschiede hinsichtlich ihrer Verträglichkeit auf.2

Unterschieden werden dextranfreie und dextranbasierte Eisen(III)-Kohlenhydratkomplexe3,4, wobei die Dextranfreiheit einen Vorteil mit sich bringt: Bei einer Therapie mit dextranfreien Eisen-Kohlenhydrat-Komplexen sind keine dextraninduzierte anaphylaktische Reaktionen (DIAR), wie es bei dextranbasierten Komplexen aufgrund Ihrer Reaktion mit präformierten Dextran-Antikörpern, der Fall sein kann zu befürchten.5

Wichtig ist auch ein stabiler Komplex, da möglichst wenige Eisenionen (Fe3+) aus den Komplexen freigesetzt werden sollen. Freie Eisenionen sind unmittelbar toxisch, da sie über Redox-Prozesse Radikale bilden, die Autoxidationen und Membranschäden hervorrufen.6 Die hohe Komplexstabilität ermöglicht es, größere Mengen in kürzerer Zeit zu infundieren. So ist es möglich bis zu 1000 mg dextranfreie Eisencarboxymaltose (ferinject®,) als Initialdosis in mindestens 15 Minuten zu infundieren.1,*

Eisencarboxymaltose bietet laut ESC Guideline 20167 (European Society of Cardiology) eine effektive Möglichkeit, Eisen intravenös zu substituieren.

» Zur Fachinformation ferinject®

1 Fachinformation ferinject®, Stand April 2017.
2 Lipp HP. Peroral und intravenös anwendbare Eisenpräparate. Krankenhauspharmazie 2011;32:450-459
3 Lipp, H. (2016). "Eisen i.v. und die Aut-idem-Problematik." Deutsche Apotheker Zeitung 156. Jahrgang(9).
4 Neiser, S., et al. (2016). "Assessment of Dextran Antigenicity of Intravenous Iron Preparations with Enzyme-Linked Immunosorbent Assay (ELISA)." International Journal of Molecular Sciences 17(7): 1185.
5 Wang, Cunlin, et al. "Comparative risk of anaphylactic reactions associated with intravenous iron products." Jama 314.19 (2015): 2062-2068.
6 Geisser, P., et al. (1992). "Structure/histotoxicity relationship of parenteral iron preparations." Arzneimittelforschung 42(12): 1439-1452.
7 Ponikowski P et al. Eur Heart J.2016; 37(27):2129-2200
*plus 30 Minuten Nachbeobachtungszeit

BERATUNGSKARTE POLLIVAL®

JOHNSON & JOHNSON MEDICAL INFORMIERT

OneTouch Ultra Plus Flex®: Neues Blutzuckermessgerät mit vielen Vorteilen

OneTouch Ultra Plus Flex® ist ein neues im Handel befindliches Blutzuckermessgerät, das sowohl im Rahmen des Diabetesmanagements als auch im Bereich der Abgabe in der Apotheke einige Vorteile mit sich bringt. Anbieter ist Johnson & Johnson Diabetes Care Companies, Geschäftsbereich der Johnson & Johnson Medical GmbH.

Die folgenden Produktmerkmale sind besonders vorteilhaft:

  • Geringe Blutmenge von 0,4µl
  • Farbliche Kennzeichnung der Messwerte durch ColourSureTM Technology
    Quelle: Johnson & Johnson
  • Ergebnisse nach 5 Sekunden
  • Anforderungen nach EN ISO 15197: 20151
  • OneTouch Reveal® Mobile App ermöglicht drahtlose Synchronisation der Daten auf dem Smartphone

Überblick der im Handel befindlichen PZN

OneTouch Ultra Plus Flex®
Blutzucker­messgerät
mg/dl PZN 13754752
mmol/l PZN 13754769

OneTouch Ultra® Plus
Teststreifen
PZN 13754775

Abb.: OneTouch Ultra Plus Flex® Messgerät, Teststreifen und drahtlose Verbindung per App, Quelle: Johnson & Johnson

Abgabe in der Apotheke

Die seit Anfang des Jahres gültige Vereinbarung des DAV mit den Ersatzkassen und die seit dem 01.02.2017 gültige Vereinbarung mit der BARMER2 besagen, dass vorrangig verordneter Packungen à 50 Stück mit Teststreifen der Preisgruppe 1 beliefert werden sollen. Die OneTouch Ultra® Plus Teststreifen werden in diese besonders wirtschaftliche Preisgruppe einsortiert, sodass mit deren Abgabe auch die jeweils geforderte 15-Prozent-Quote erreicht wird. Gleichzeitig sind die Teststreifen bei den Ersatzkassen des entsprechenden Arzneiversorgungsvertrages3 rabattiert, sodass mit jeder Packung 0,50 Euro zzgl. MwSt. abgerechnet werden können.

Weiterführende Informationen zu Rezept­belieferung und Abrechnung erhalten Sie auf der Abgabehilfe zu OneTouch® und unter www.onetouch.de.

1 Testsysteme für die In-vitro-Diagnostik – Anforderungen an Blutzuckermesssysteme zur Eigenanwendung bei Diabetes mellitus (ISO 15197:2013); Deutsche Fassung EN ISO 15197:2015
2 Arzneiversorgungsvertrag zwischen Deutschem Apotheker Verband (DAV) und TK, DAK-Gesundheit, KKH, HEK, hkk, gültig seit 01.01.2018, sowie mit der BARMER seit dem 01.02.2017
3 Rabattvereinbarung gem. § 130a Abs. 8 SGB V i.V.m. § 31 Abs. 1 SGB V über Blutzuckerteststreifen zwischen TK, DAK-Gesundheit, KKH, HEK und hkk (”ArgeBZT”) mit Johnson & Johnson Medical GmbH, Stand 01.01.2018

ZERTIFIZIERTE FORTBILDUNG FÜR APOTHEKER/-INNEN

Letzte Chance: Noch bis zum 31. August teilnehmen und 3 Fortbildungspunkte sichern!

Kurzumfrage

Rezepturen: Kommunikation zwischen Arzt und Apotheker

Wenn kein geeignetes (Fertig-)Arzneimittel verfügbar ist, können durch Individualrezepturen therapeutische Versorgungslücken geschlossen werden. Dabei werden die meisten Rezepturen von Haut- und Kinderärzten verordnet. Nicht selten stellt sich heraus, dass eine verordnete Rezeptur nicht plausibel ist oder es ergeben sich sonstige Bedenken beziehungsweise Fragen, die einer Rücksprache mit dem Arzt bedürfen. Daher die Frage:

Wie zufrieden sind Sie mit der Zusammenarbeit bzw. Kommunikation mit Ärzten bezüglich erforderlicher Änderungen/Anpassungen bei Rezepturverordnungen?

 

 

 

 

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SANOFI-AVENTIS INFORMIERT

Praxishilfe CLEXANE®

Die Rezeptbelieferung fordert bei Verordnungen biologischer Arzneimittel (z. B. Enoxaparin-Natrium) von Ihnen als Apotheker/in Aufmerksamkeit und Wissen rund um die Besonderheiten der Original- und biosimilären Substanzen.

Die Praxishilfe zu Clexane® (Wirkstoff Enoxaparin-Natrium) bietet Informationen zu folgenden Themen:

  • Clexane® – ein biologisches Arzneimittel in der Apotheke – besondere Erfordernisse
  • Rezeptbelieferung enoxaparinhaltiger biologischer Arzneimittel – richtig abgeben, Retaxierung vermeiden

» Zur Praxishilfe Clexane®

SADE.ENO.17.01.0114a

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