Sollte dieser Newsletter nicht korrekt dargestellt werden, klicken Sie bitte hier.

KW 26
Donnerstag, 28. Juni 2018

AKTUELLER RETAXFALL

Mehrfachverordnung:

Therapiefeindlich aber retaxfreundlich

Mitte 2016 haben sich die Spitzen­verbände der Apotheken und der GKV-Kassen in letzter Minute auf eine Neufassung des § 3 Rahmen­vertrag geeinigt, um einem Schieds­spruch zuvor­zukommen. Trotz vorange­gangener langwieriger Verhandlungs­runden konnten wichtige erforderliche Regelungen gar nicht oder nicht im Detail formuliert werden. Dieses sollte in den ergänzenden Verträgen zum Rahmen­vertrag zeitnah vereinbart werden. Nun sind mittlerweile zwei Jahre vergangen, aber in dieser Hinsicht hat sich wie befürchtet leider so gut wie nichts getan.

Bildquelle: koya979/Shutterstock.com

Wohl das drängendste, immer noch nicht abschließend geregelte Problem ist die ärztliche Mehr­fach­verordnung, die in vielen Fällen zu einer Kürzung der therapeutisch benötigten Verordnungs­menge oder zu Retaxationen der versorgenden Apotheken führt. Täglich erreichen das DAP derartige Retaxationen, in denen die Prüfzentren der Kranken­kassen aufgrund unterschiedlicher Inter­pretationen des immer noch vorhandenen § 6 Rahmen­vertrag zu unter­schiedlichen Bean­standungen kommen.

Eine für alle Beteiligten, Ärzte, Patienten und Apotheken, unerträgliche Situation, wie auch der folgende Retaxfall zeigt:

» Lesen Sie hier weiter

RETAXFALL-ARCHIV

AKTUELLES AUS DEM DAP DIALOG 45

Rezepturen fehlerfrei beschriften

Kennzeichnung nach ApBetrO

Rezeptur­arznei­mittel werden in Apotheken nach hohen Qualitäts­maß­stäben hergestellt. Dabei spielt auch das Etikett eine wichtige Rolle, welches die individuelle Kenn­zeichnung und damit eine sichere Anwendung über den gesamten Zeitraum der Halt­barkeit gewähr­leisten soll. Allerdings steckt der Teufel wie so oft im Detail – worauf Sie bei der Kenn­zeichnung eines Rezeptur­arznei­mittels achten müssen, erfahren Sie im Schwer­punkt­beitrag des aktuellen DAP Dialogs 45. Außerdem finden Sie zu diesem Thema eine neue DAP Arbeitshilfe.

» Hier können Sie den Beitrag sowie die DAP Arbeitshilfe aufrufen.

DAP WISSENS-CHECK

Letzte Chance: Noch bis zum 18.07.2018 teilnehmen!

Anzeige

BERLIN-CHEMIE INFORMIERT

Nach dem Herzinfarkt:

Sekundärprävention entscheidend zur Vermeidung tödlicher Folgeereignisse

Fast die Hälfte der Folgeinfarkte tritt direkt im Jahr nach dem Erstereignis auf.1 Speziell in der postakuten Phase sollte daher eine konsequente Cholesterinsenkung erfolgen.

Auch das individuelle Risiko des Patienten beeinflusst die Wahrscheinlichkeit für Folgeereignisse. Je mehr klassische Risikofaktoren* vorliegen, desto größer ist das individuelle kardiovaskuläre Risiko (Abb. 1).2

Abb. 1: Je mehr Risikofaktoren vorliegen, desto höher ist das kardiovaskuläre Risiko. Mod. nach [2].

*Herzinsuffizienz, Hypertonie, Alter ≥ 75 Jahre, Diabetes mellitus, früherer Schlaganfall, frühere Bypass-OP, pAVK, eGFR < 60 ml/min, Raucher

Deshalb ist die sofortige Sekundär­prävention zur Vermeidung tödlicher Folge­ereignisse bei Infarktpatienten entscheidend.

» Mehr Informationen

» Pflichttext Tioblis® Filmtabletten

1 Smolina K et al. Circ Cardiovasc Qual Outcomes 2012; 5: 532-540
2 Bohula EA et al. J Am Coli Cardiol 2017; 69:911-921

Letzte Chance: Noch bis morgen teilnehmen und 100 DAPs-Punkte sichern!

Anzeige

HORMOSAN PHARMA INFORMIERT

Sie beraten in Ihrer Apotheke bereits regelmäßig Männer zu spezifischen Themen wie erektiler Dysfunktion oder Alopezie oder möchten Sie Ihr Beratungs­angebot zukünftig aktiver auf das „starke Geschlecht“ fokussieren?

Dann fordern Sie jetzt die von Hormosan in Zusammen­arbeit mit DAP entwickelte Kurz­fortbildung „Männer­gesundheit in der Apotheke“ an. Sie erhalten die Unterlagen kostenfrei per Post zugeschickt.

Es erwarten Sie:

  • Wichtige Fakten zu beiden Erkrankungen
  • Zahlreiche Hinweise für das Beratungsgespräch
  • Wertvolle Tipps zur Weitergabe an die Betroffenen
  • Hilfreiche Adressen, wo Männer Rat und Unterstützung finden

Sind Sie am Erhalt der Kurz­fort­bildung interessiert?

» Hier können Sie die Unterlagen kostenlos anfordern

DAP FORUM – DISKUTIEREN SIE MIT!

Aktuelle Diskussionsthemen

» „Anisbutter auf Kassenrezept”
» „Fenistil 60 ml”
» „Abrechnung von 2 Pflastern möglich?”
» „Arzneimittelherkunft”

DAZ.ONLINE INFORMIERT

Bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen

Pharmakotherapie der ADHS – das sagt die neue Leitlinie

Vergangenen Freitag wurde die neue S3-Leitlinie „ADHS bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen“ vorgestellt. Nun wird schon bei mittelschwerer Aus­prägung eine Pharmako­therapie als mögliche Alternative zur Psycho­edukation empfohlen.
Doch welche Substanzen sollen zum Einsatz kommen? Und was sagen die Experten zu Omega-3-Fettsäuren?

» Mehr lesen Sie auf DAZ.online

djama – stock.adobe.com

Hinweis: Anregungen, Kritik und Themenwünsche zum Newsletter können gerne per Mail an info@deutschesapothekenportal.de geschickt werden. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

Nützliche Links

Pflichtangaben

DeutschesApothekenPortal
DAP Networks GmbH • Agrippinawerft 22 • 50678 Köln
Tel. 0221 / 222 83 - 0 • Fax 0221 / 222 83 - 322 • E-Mail info@deutschesapothekenportal.de
Handelsregister Köln: HRB 61698
Geschäftsführung: Dr. rer. nat. Dagmar Engels