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KW 14 Donnerstag, 4. April 2019
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AKTUELLER RETAXFALL
Retaxationen wegen angeblich unwirtschaftlicher PC-Versorgungen
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Die Wirtschaftlichkeit der Versorgung durch die Apotheken liegt im gemeinsamen Interesse von Patienten, Krankenkassen und Apotheken. Daher hat der Gesetzgeber die grundsätzliche Wirtschaftlichkeitsverpflichtung auch ins Sozialgesetzbuch SGB V aufgenommen.
Nun ist es aber vernünftigerweise nicht so, dass die Vertragspartner GKV und Apotheken stets nur die preisgünstigste Versorgung aufspüren müssten, um der Wirtschaftlichkeit zu entsprechen, denn eine Reihe weiterer Kriterien bestimmen ebenfalls, ob eine Versorgung „wirtschaftlich“ im Sinne der §§ 12 und 70 SGB V ist.
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Bildquelle: koya979/Shutterstock.com
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Daher mussten sich die Spitzenverbände der GKV und der Apotheken auf zahlreiche Vereinbarungen einigen, die näher definieren, ob eine Versorgung „wirtschaftlich“ ist oder nicht. Sowohl im Rahmenvertrag als auch in den Regionalverträgen steht daher einleitend, dass die nachfolgenden Vereinbarungen die Wirtschaftlichkeit der Versorgung näher regeln.
Diese Vereinbarungen berücksichtigen neben der Verfügbarkeit und Qualität auch einen vereinbarten Durchschnittspreis aller in Frage kommenden Anbieter, da es nicht durchführbar wäre, stets tagesaktuell nur den günstigsten Hersteller herauszusuchen.
Ärgerlich wird es für die Apotheken immer dann, wenn eine Rezeptprüfstelle Monate nach der erfolgten Versorgung genau dieses verlangt und die taxierten Vertragspreise entsprechend kürzt. Dies betrifft naturgemäß oft Versorgungen des ärztlichen Praxisbedarfs im Verbandstoff- und Hilfsmittelbereich, in dem die benötigten Mittel meist in größeren Mengen benötigt werden und Retaxationen häufig höhere Beträge betreffen.
Nachfolgend beispielhaft drei PC-Verordnungen zulasten der AOK Bayern, die dem DAP-Team zugesandt wurden:
Retax 1: Verordnungsmenge retaxiert
Obwohl hier sowohl der Arztpraxis als auch der Apotheke klar war, dass mit den verordneten „Pck“- Mengen nicht nur Stückzahlen sondern die entsprechenden Packungszahlen gemeint waren und diese auch geliefert wurden, wurden nur Stückzahlen erstattet.
» Lesen Sie hier weiter
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Wirtschaftlichkeitsgebot bei der Rezeptbelieferung
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Die Umsetzung des Wirtschaftlichkeitsgebots ist immer wieder Streitthema zwischen gesetzlichen Krankenkassen und Apotheken. Was mit dem „Wirtschaftlichkeitsgebot“ gemeint ist und wie es praktisch umgesetzt wird, zeigt die DAP Arbeitshilfe zum Wirtschaftlichkeitsgebot anhand eines Fließschemas.
» Zur DAP Retax-Arbeitshilfe
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Der neue RESPIMAT® zeichnet sich durch seine verbesserten Eigenschaften aus.1,2 So wurde nicht nur die Lesbarkeit der Dosisanzeige optimiert, sondern auch die Farbanzeige des Füllungsstandes. Diese zeigt den Verbrauch eindeutig an: Ein Wechsel zu gelb signalisiert, dass das Medikament fast verbraucht ist. Wechselt die Farbanzeige zu rot, ist ein Austausch der Patrone notwendig. Der neue RESPIMAT® ist besonders griffig. Zudem lässt er sich gut für die Inhalation vorbereiten und erleichtert somit die tägliche Anwendung. Anwender beschreiben einen einfachen Austausch der Patrone.1 Dies sorgt für mehr Nachhaltigkeit3 durch Wiederverwendbarkeit.1
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Quelle: Boehringer Ingelheim
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Um Sie zu unterstützen, sind auf der neuen Abgabehilfe „RESPIMAT®“ noch einmal alle apothekenrelevanten Fakten zusammengefasst.
» Abgabehilfe RESPIMAT®
1 Dhand R, et al. Int J Chron Obstruct Pulmon Dis 2019; 14: 509–523.
2 Dalby RN, et al. Medical Devices: Evidence and Research 2011; 4: 145–155.
3 Haensel M, Bambach T, Wachtel H. Reduced environmental impact of a reusable soft mist inhaler. ERS Paris 2018; Poster PA1021.
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peterschreiber.media – stock.adobe.com
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