KW 49
Donnerstag, 6. Dezember 2018

AKTUELLER RETAXFALL

HiMi-Retax: Probleme mit der Genehmigungsgrenze

In der Regel gelten vertraglich vereinbarte Preise pro Hilfs­mittel. Proble­matisch kann es jedoch durch die zunehmenden „Quartals­verordnungen“ werden, wenn in den Verträgen keine ausdrücklichen Verein­barungen für größere Verordnungs­mengen festgelegt sind. Dann würde zwar der Preis eines einzelnen Hilfs­mittels unter der Genehmigungs­grenze liegen, nicht jedoch der Gesamt­preis einer (Mehrfach-)Verordnung.

Dies gilt auch, wenn gar kein Vertrags­preis vereinbart ist, sondern nur eine allgemeine Genehmigungs­grenze wie im nachfolgenden Fall:

» Lesen Sie hier weiter

Bildquelle: koya979/Shutterstock.com

Letzte Chance: Noch bis zum 15.12.2018 teilnehmen!

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ABBVIE INFORMIERT

Das ist bei der Abgabe von HUMIRA® mit Rabattvertrag zu beachten

Bei Verordnungen von HUMIRA® (Adalimumab) im Fertigpen bzw. in der Fertigspritze zulasten der GKV kann in der Apotheke nur zwischen Original und den bezugnehmend zugelassenen Importen gewählt werden. Die Rabattvertragssituation spielt hierbei eine entscheidende Rolle:

HUMIRA® von AbbVie ist deutschlandweit für eine Vielzahl der GKV- und PKV-Versicherten rabattiert und zuzahlungsbefreit.

» Übersicht der Rabattverträge

© AbbVie

Rabattarzneimittel vorrangig abgeben

Rabattarzneimittel sind auch im Verhältnis von Original- zu Importarzneimitteln vorrangig abzugeben, wobei unter den verfügbaren Rabattarzneimitteln frei gewählt werden darf.1 Dies gilt ebenfalls bei gesetztem Aut-idem-Kreuz (ohne zusätzlichen ärztlichen Vermerk).1,2

Rezeptbeispiel: Techniker Krankenkasse

Bei Eingabe des verordneten HUMIRA®-Imports in die Apothekensoftware und Original/Import-Vergleich zeigt sich, dass neben einigen Importarzneimitteln auch das Original von AbbVie rabattiert ist.3

Da unter allen verfügbaren Rabattarzneimitteln frei gewählt werden darf, kann in diesem Fall das rabattierte Original von AbbVie abgegeben werden (vgl. § 5 Abs. 1 Satz 3 Rahmenvertrag).1

Wichtig: Der Austausch von HUMIRA® durch Adalimumab-Biosimilars ist hingegen nicht zulässig.

Weitere Informationen:

» Abgabehilfe HUMIRA®

» Fachinformation HUMIRA®

» Pflichttext HUMIRA®

1 Rahmenvertrag über die Arzneimittel­versorgung nach § 129 Abs. 2 SGB V, Stand: 09/2016
2 vdek-Arznei­versorgungs­vertrag, dort § 4 Abs. 12, Stand: 04/2016
3 Lauer-Taxe online, Stand: 11/2018

Letzte Chance: Nur noch heute teilnehmen!

SERVICE

Abgabehilfe zu Blutzuckermessgeräten und -teststreifen

Bei der Abgabe von Blutzuckermessgeräten und -teststreifen zulasten der Ersatzkassen sind zahlreiche Regelungen zu beachten: Apotheken müssen Quoten erfüllen, Rabattverträge beachten und preisgünstige Messgeräte und Teststreifen auswählen. Die Abgabe von GLUCO RESULT® Teststreifen und den entsprechenden Messgeräten ist in vielen Fällen möglich, da diese zur günstigen Preisgruppe 1 gehören und zusätzlich rabattiert sind.

Die Abgabehilfe zeigt schematisch, wie bei der Belieferung von Rezepten über Messgeräte und Teststreifen vorgegangen werden kann und was bei der Umstellung zu beachten ist.

» Zur Abgabehilfe „Blutzuckermessgeräte und -teststreifen“

VIFOR PHARMA INFORMIERT

Eisenmangel: Die häufigste Mangel­erkrankung weltweit1

Schätzungs­weise leiden weltweit etwa 600 Millionen Menschen an einem Eisen­mangel, wobei die Prävalenz in Europa 5–10 Prozent beträgt, bei Frauen im gebärfähigen Alter etwa 20 Prozent.1

Die Prävalenz­raten für Eisen­mangel liegen bei Vorliegen bestimmter Erkrankungen jedoch höher: So liegen sie für Krebs­patienten bei 43 Prozent2, für Patienten mit Herz­insuffizienz bei 50 Prozent3 und für Patienten mit chronisch-entzündlichen Darm­erkrankungen sind sogar 60–80 Prozent der Patienten betroffen4. Bei Patienten mit den genannten Grund­erkrankungen, die an Eisen­mangel oder -anämie leiden, können sich diese Komorbiditäten beispielsweise auf die körperliche Leistungs­fähigkeit3,5,6,9, die Lebens­qualität7,10 und sogar auf den Verlauf der Grund­erkrankung8,11,12 auswirken.

Ferinject® ist indiziert zur Behandlung von Eisen­mangel­zuständen, wenn orale Eisen­präparate unwirksam sind oder nicht angewendet werden können. Die Diagnose eines Eisen­mangels muss durch geeignete Labor­unter­suchungen bestätigt sein.13
Bei Unverträglich­keiten gegenüber oralem Eisen, Eisen­resorptions­störungen oder allgemein bei nicht aus­reichendem Ansprechen auf orale Dar­reichungsformen, empfehlen entsprechende Leitlinien, z. B. der ECCO und DGHO eine intra­venöse Eisen­substitution. Die Leitlinie der ESC empfiehlt explizit, bei symptomatischen CHI Patienten mit Eisen­mangel, Eisen­carboxymaltose (ferinject®) in Erwägung zu ziehen. Ziel ist es, die Symptome der CHI zu lindern sowie die körperliche Leistungs­fähigkeit zu steigern und die Lebens­qualität zu verbessern.

» Zur Fachinformation ferinject®

1 Hastka J et al. Eisenmangel und Eisenmangelanämie. Stand April 2011. http://www.dghoonkopedia. de/de/onkopedia/leitlinien/eisenmangel-und-eisenmangelanaemie. Letzter Zugriff am 24. November 2017.
2 Ludwig H et al. Annals of Oncology 2013; 24: 1886-1892.
3 Klip IT et al. Am Heart J 2013; 165: 575-582.
4 Stein J, Dignass AU Ann Gastroenterol 2013; 26: 104-113.
5 Ponikowski P, van Veldhuisen DJ, et al. Eur Heart J 2015; 36: 657-668.
6 Okonko DO et al. J Am Coll Cardiol 2011; 58: 1241-1251.
7 Reinisch W et al. Journal of Crohn's and Colitis 2013; 7: 429-440.
8 Cucino C and Sonnenberg A. Inflamm Bowel Dis 2001; 7: 250-255.
9 Anthony LB et al. Commun Oncol 2011; 8: 270-278.
10 Lind M et al. Br J Cancer 2002; 86: 1243-1249.
11 Wan S et al. BMC Cancer 2013; 13: 340.
12 Zhang Y et al. BMC Cancer 2014; 14: 844.
13 Fachinformation ferinject®, Stand April 2017.

BERATUNGSKARTE „GRIPPOSTAD® C“

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ALTAMEDICS INFORMIERT

NEU gegen Läuse – PARRAX®
Inklusive Kamm und Haube

Gerade in der Winterzeit treten in Schulen, Kindergärten und Kitas wieder vermehrt Kopfläuse auf. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern und die Belastung für alle Betroffenen möglichst gering zu halten, ist es wichtig, schnell und effektiv gegen die Plagegeister vorzugehen. Altamedics hat mit PARRAX® eine neue und praktische Anwendung auf den Markt gebracht, mit der die ganze Familie im Nu wieder läusefrei ist.

Natürlicher Wirkstoff

PARRAX® setzt auf Biococidine®, einen innovativen Wirkstoff, der aus dem Öl der Kokospalme gewonnen wird. Die enthaltenen Fettsäuren dringen in die Atemsysteme der Läuse und Nissen ein und entziehen ihnen den Sauerstoff. Sie ersticken so innerhalb kürzester Zeit.

Das ganze Paket: PARRAX®-Express-Lösung
inklusive Haube und Läusekamm

PARRAX® liefert nicht nur das Läusemittel, sondern auch die passende PARRAX®-Haube und einen PARRAX®-Läusekamm. So entstehen für den Kunden keine zusätzlichen Kosten. Die PARRAX®-Express-Lösung einfach auf das trockene Haar auftragen, die mitgelieferte PARRAX®-Haube aufsetzen und 15 Minuten einwirken lassen. Anschließend die Haare mit dem beiliegenden PARRAX®-Läusekamm durchkämmen, um abgestorbene Läuse, Nissen und Eier zu entfernen und das Haar danach wie gewohnt schamponieren.

Für die ganze Familie

Um effektiv gegen einen Kopflausbefall vorzugehen, wird empfohlen, alle Familienmitglieder gleichzeitig zu behandeln. Aufgrund des schonenden Wirkprinzips von PARRAX® eignet es sich bereits für Kinder ab drei Monaten sowie für Schwangere und Stillende.

Nach erfolgreicher Behandlung

Sind die Läuse erfolgreich behandelt, kann das Kind in der Regel am nächsten Tag wieder die Schule, den Kindergarten oder die Kita besuchen. Wichtig ist hier, die Erzieher über die erfolgte Behandlung zu informieren. PARRAX® liefert zu diesem Zweck, jeder Packung beiliegend, eine Bescheinigung für die Wiederzulassung nach einem Kopflausbefall.

» Zur Beratungskarte PARRAX®

» Zum Beratungstipp

DAZ.ONLINE INFORMIERT

Lieferengpässe

Tollwutimpfstoffe: globale Engpässe, aber keine globalen Zusammenhänge?

Es scheint ein wiederkehrendes Phänomen zu sein, dass Tollwutimpfstoff in Deutschland nur eingeschränkt verfügbar ist. Wer nach Gründen sucht, stößt im Internet schnell auf Berichte, die zeigen, dass es regelmäßig weltweite Lieferprobleme gibt. Laut den beiden Tollwutimpfstoff-Herstellern für den deutschen Markt haben die ausländischen Engpässe jedoch wenig mit den inländischen Lieferproblemen zu tun.

» Mehr dazu lesen Sie jetzt auf DAZ.online.

REDPIXEL – stock.adobe.com

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