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KW 28 Dienstag, 10. Juli 2018
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DAP INFORMIERT
Rote-Hand-Brief zu Finasterid: Patienten über Risiken aufklären
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In einem Rote-Hand-Brief machen die Hersteller finasteridhaltiger Arzneimittel darauf aufmerksam, dass Patienten auf die Berichte über Stimmungsveränderungen, depressive Verstimmungen, Depression und Suizidgedanken unter Behandlung mit Finasterid hingewiesen werden sollten. Die Therapie mit dem 5-α-Reduktase-Hemmer kann bekanntermaßen mit psychischen und sexuellen Problemen einhergehen.
» Lesen Sie hier weiter
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Zerbor – stock.adobe.com
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DAP WISSENS-CHECK
Letzte Chance: Noch bis zum 16. Juli 2018 teilnehmen!
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BERLIN-CHEMIE INFORMIERT
Adhärenz – Zentral für den Therapieerfolg
Für eine konsequente LDL-C-Senkung ist die Therapieadhärenz der Patienten entscheidend. Eine schlechte Adhärenz ist nachweislich mit einer erhöhten Mortalität verbunden.1 Wichtig ist deshalb, dass den Patienten ihre Risikosituation und die Relevanz der sofortigen Therapie bewusst sind.
Insbesondere Apotheker und PTA übernehmen hierbei eine Schlüsselrolle: Denn die pharmazeutische Betreuung der Patienten kann nachweislich zu einer besseren Adhärenz beitragen.2
Abb.: Hypercholesterinämie-Patienten, die ihre Statintherapie konsequent umsetzen, haben eine geringere Wahrscheinlichkeit einen Myokardinfarkt zu erleiden. Grafik modifiziert nach: Nielsen SF et al. Eur Heart J 2016; 37: 908–916.
» Mehr Informationen
» Pflichttext Tioblis® Filmtabletten
1 Shalev V et al. Arch Intern Med 2009; 169: 260-268
2 Jalal ZS, Smith F, Taylor D et al. Pharmacy care and adherence to primary and secondary prevention cardiovascular medication: a systematic review of studies. Eur J Hosp Pharm 2014;21:4 238–244
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ABBVIE INFORMIERT
HUMIRA® 40 mg/0,4 ml: Was ist bei der Rezeptbelieferung zu beachten?
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Bei Verordnungen von HUMIRA® 40 mg/0,4 ml im Fertigpen bzw. in der Fertigspritze zulasten der GKV ist im Rahmen der Rezeptbelieferung insbesondere die Rabattvertragssituation zu beachten, um Retaxationen zu vermeiden. Hierbei sind die folgenden Punkte wichtig:
1. Rabattarzneimittel hat Vorrang
Ein rabattiertes Original bzw. ein rabattierter Import sind laut § 5 Rahmenvertrag vorrangig vor nicht rabattierten Importarzneimitteln abzugeben.1 Das Original HUMIRA® ist aktuell für ca. 80 Prozent der GKV-Versicherten bzw. für die Versicherten von 107 gesetzlichen Krankenkassen rabattiert.
» Übersicht der Rabattverträge
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© AbbVie
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2. Original-Import-Austausch auch bei gesetztem Aut-idem-Kreuz
Original und bezugnehmend zugelassene Importarzneimittel werden als identisch angesehen. Deshalb sind rabattierte Original- bzw. Importarzneimittel auch bei gesetztem Aut-idem-Kreuz (ohne zusätzlichen ärztlichen Vermerk) bevorzugt abzugeben.2,3
3. Vorsicht bei Verordnungen von HUMIRA® 40 mg mit der alten Füllmenge (0,8 ml)
Im September 2016 wurde HUMIRA® 40 mg/0,8 ml im Fertigpen und in der Fertigspritze auf die halbe Füllmenge umgestellt. Bei Verordnungen von HUMIRA® 40 mg/0,8 ml im Fertigpen bzw. in der Fertigspritze ist gegebenenfalls die Abgabe des rabattierten Nachfolgeartikels HUMIRA® 40 mg/0,4 ml im Fertigpen bzw. in der Fertigspritze erforderlich.
NEU: Abgabehilfe HUMIRA®
Die HUMIRA®-Abgabehilfe zeigt anhand eines Fließschemas, was bei der Rezeptbelieferung – insbesondere in Hinblick auf die Rabattvertragssituation – zu beachten ist.
» Abgabehilfe HUMIRA®
» Fachinformation HUMIRA®
1 Rahmenvertrag über die Arzneimittelversorgung nach § 129 Abs. 2 SGB V, Stand: 09/2016
2 Kommentar des Deutschen Apothekerverbands zum Rahmenvertrag § 129 SGB V, Stand: 06/2016
3 vdek-Arzneiversorgungsvertrag, dort § 4 Abs. 12, Stand: 04/2016
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DAP WISSENS-CHECK
Letzte Chance: Noch bis zum 02.08.2018 teilnehmen und 50 DAPs-Punkte sichern!
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APOFRAGE DES TAGES
Haben Sie schon die Apofrage des Tages beantwortet?
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Mit der Apofrage stellen wir Ihnen täglich eine neue Wissensfrage rund um den Apothekenalltag. Jedem registrierten Teilnehmer werden 5 DAPs-Punkte gutgeschrieben.
Unter den Teilnehmern, die die Frage richtig beantwortet haben, werden zusätzlich täglich 1.000 DAPs-Punkte sowie der Bestseller von Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt „Mit den Händen sehen – Mein Leben und meine Medizin“ verlost. Unsere heutige Frage:
„Fußballfans wissen es bestimmt: Wie heißt der bekannte Sportmediziner, der die Schmerzcreme profelan® arnika entwickelt hat?“
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Bildquelle: [formula] Müller-Wohlfahrt
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ZUM SCHLUSS
Entlassmanagement: Begebenheiten des Alltags
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Das DeutscheApothekenPortal erreichen zahlreiche Zuschriften von Apotheken zum Thema Entlassmanagement – unter anderem die folgende:
„Zum Thema Entlassmanagement hier eine Begebenheit des heutigen Tages:
Eine Kundin mit Entlassrezept betritt die Apotheke. Meine Kollegin erkennt auf einen Blick: Das Rezept ist älter als drei Tage. Mit dem Hinweis auf die Nichtbelieferbarkeit, da die Zeit überschritten ist, verweist sie die Kundin an ihren Hausarzt. Die Kundin dankt und geht.
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© Focus Pocus LTD – stock.adobe.com
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Kurze Zeit später ruft dieser Hausarzt bei uns an und liest uns die „Leviten“. Wie er dazu kommen sollte, seiner Patientin die Medikamente zu verordnen, das sei die Aufgabe der Klinik. Beim nächsten Mal sollen wir die Patienten wieder an die Klinik verweisen. Es wäre nicht seine Aufgabe, er hätte schon genug um die Ohren. Es belaste außerdem sein Budget. Wir haben die Rüge hingenommen und gelobten Besserung.
Was sagen Sie dazu?“
DAP sagt dazu: Ein klarer Fall von „Immer sind die anderen schuld!“ oder schlechten Tag erwischt.
Ihre Begebenheiten und Anekdoten zum Entlassmanagement können Sie im DAP Forum loswerden!
» Zum DAP Forum
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Hinweis: Anregungen, Kritik und Themenwünsche zum Newsletter können gerne per Mail an info@deutschesapothekenportal.de geschickt werden. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!
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Nützliche Links
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