Fertigspritzen, die zuhause selbst angewendet werden, gehören zu den besonderen Darreichungsformen: Hier können Apotheken ihre Beratungskompetenz zeigen und hinsichtlich der korrekten Anwendung beraten.
Das Clexane®-Original verfügt nach Neueinführung der beiden Wirkstärken 12.000 I.E. (120 mg/0,8 ml; 20 St. N2 und 50 St. N3) sowie 15.000 I.E. (150 mg/1 ml; 20 St. N2 und 50 St. N3) über ein breites Portfolio im Bereich der Enoxaparin-Fertigspritzen. In allen Wirkstärken erfolgt die Verabreichung mit den bewährten Clexane®-Sicherheitsspritzen.
Clexane®-Sicherheitsspritzen für sichere und unkomplizierte Anwendung
Durch das Sicherheitssystem der Clexane®-Sicherheitsspritzen schiebt sich nach der Injektion eine Schutzhülle über die Nadel, sodass diese beim Herausziehen aus der Haut sofort vollständig umschlossen wird. Erklären Sie im Beratungsgespräch diese sichere und unkomplizierte Anwendung sowohl bei der Ersteinstellung als auch bei Folgeverordnungen. So lässt sich anwendungsbezogenen Problemen vorbeugen bzw. diese können frühzeitig aufgedeckt und behoben werden.
Abb.: Clexane®-Sicherheitsspritze
Was gilt bei der Rezeptbelieferung?
Die Versorgung der Betroffenen mit dem Clexane®-Original wird durch Rabattverträge bei zahlreichen Krankenkassen gesichert. Sollte dennoch bei dieser speziellen Darreichungsform im Rahmen der Rezeptbelieferung ein Austausch angezeigt sein, so muss immer überprüft werden, ob eine Umstellung möglicherweise die Therapie gefährdet. Ergeben sich Anhaltspunkte, dass die Anwendung eines Alternativpräparates nicht sicher gewährleistet werden kann, so kann die Apotheke den Austausch durch Anwendung Pharmazeutischer Bedenken verhindern. In der Praxis gehen Sie dazu nach § 14 Abs. 3 Rahmenvertrag wie folgt vor: