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KW 47
Dienstag, 17. November 2020

AKTUELLES

Remdesivir: Empfehlungen zum Einsatz bei Covid-19

Das Virustatikum Remdesivir (Veklury) ist zur Behandlung von Covid-19-Patienten in der EU unter „besonderen Bedingungen“ zuge­lassen. Eingesetzt wird es bei Patienten ab 12 Jahren und einem Körper­gewicht von mindestens 40 kg mit einer Pneumonie, die zusätzlich Sauer­stoff benötigen. Nun haben deutsche Fach­gesell­schaften vor dem Hintergrund der voll­ständig publizierten Daten der ACTT-1- und GS-US-540-5773-Studie Empfehlungen zum Einsatz von Remdesivir veröffentlicht.

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Antworten auf häufige Impf-Einwände

Ein Gespräch mit impfkritischen Patienten kann schnell zur Herausforderung werden.1 Mit welchen Argumenten kann man versuchen, die Bedenken dieser Patienten abzubauen? Wir haben für Sie zusammengefasst, welche Antworten das Robert Koch-Institut (RKI) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) auf 10 häufige Einwände gegen das Impfen geben.

Beispiel 1: „Zu frühe Impfungen sind ein vermeidbares Risiko für Kinder.“

Säuglinge bekommen die ersten Impfungen schon im Alter von 2 Monaten. Das liegt daran, dass bestimmte Infektionskrankheiten bei Säuglingen schwerer verlaufen als bei älteren Kindern. Zu diesen Krankheiten gehört u. a. Keuchhusten. Etwa 25 % der Kinder unter 6 Monaten, die sich mit Keuchhusten infizieren, entwickeln Komplikationen wie Lungenentzündungen oder Atemstillstände. Im Gegensatz dazu treten solche Komplikationen bei nur etwa 5 % der älteren Kinder auf, die an Keuchhusten erkranken. Eine frühe Keuchhusten-Impfung ist sinnvoll, denn schon die 1. Impfung im Alter von 2 Monaten reduziert die Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein Säugling wegen Keuchhusten in ein Krankenhaus eingewiesen werden muss, um ungefähr zwei Drittel.2

© MSD Sharp & Dohme GmbH

Beispiel 2: „In Impfstoffen sind gefährliche Chemikalien enthalten, durch die Kinder bewusst vergiftet werden.“

Manche Menschen sind besorgt über bestimmte Inhaltsstoffe von Impfstoffen, wie z. B. die Substanzen Formaldehyd, Aluminium, Phenol oder Quecksilber. Diese Substanzen dienen beispielsweise dazu, Impfviren abzutöten (Formaldehyd), die Antwort des Immunsystems zu verstärken (Aluminiumhydroxid) oder Impfstoffe haltbar zu machen (Phenol). Dabei ist die Konzentration der Substanzen in den Impfstoffen nur äußerst gering und weit unter den toxikologischen Grenzwerten.

Darüber hinaus verunsichert manche Menschen nach wie vor eine alte Diskussion um einen potenziellen Zusammenhang zwischen Impfungen und dem Auftreten von Autismus. Diese basiert auf einer These, die zwei amerikanische Mediziner vor ein paar Jahren aufgestellt haben. Demnach hänge ein in den USA registrierter Anstieg der Fallzahlen für Autismus mit dem quecksilberhaltigen Konservierungsmittel Thiomersal zusammen, einem Inhaltsstoff mancher Impfstoffe. Die Fachwelt ist sich jedoch einig, dass die verfügbaren Studien gegen einen solchen Zusammenhang sprechen. Nichtsdestotrotz haben die Pharmahersteller als Reaktion auf die große Diskussion gehandelt. Heute gibt es für alle generell empfohlenen Impfungen quecksilberfreie Impfstoffe.2

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Viele Informationen zu diesem Thema und zu den Impfstoffen der Firma MSD finden Sie auf MSD Connect.

Mit freundlicher Unterstützung von MSD

1 Betsch C, von Hirschhausen E und Zylka-Menhorn V. Impfberatung in der Praxis: Professionelle Gesprächsführung – wenn Reden Gold wert ist. Dtsch Arztebl 2019; 116(11):A-520/B-427/C-422.
2 Robert Koch-Institut (RKI) und Paul-Ehrlich-Institut (PEI). Antworten des RKI und PEI zu den 20 häufigsten Einwänden gegen das Impfen. https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutung/Schutzimpfungen_20_Einwaende.html [eingesehen am 03.08.2020]. Erstveröffentlichung 2007. Stand: 22.04.2016.

DE-NON-01463

SERVICE

Schmerzen und Fieber bei Kindern

Jetzt neue Beratungsmaterialien nutzen

In der kalten Jahreszeit häufen sich wieder Erkältungen und fieberhafte Infekte. Kinder sind häufig betroffen: Betrachtet man z. B. grippale Infekte, so sind Kinder bis zu 6- bis 10-mal jährlich betroffen, während es Erwachsene im Durchschnitt nur 2- bis 3-mal im Jahr trifft.1 Sollte eine analgetische bzw. fiebersenkende Behandlung indiziert sein, ist es bei den kleinen Patienten besonders wichtig, die entsprechenden Arzneimittel in einer kindgerechten Darreichungs­form, vor allem aber in der richtigen Dosierung sowie in richtigen Dosierungsintervallen zu geben.

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Die Beratungsmaterialien von DAP und bene-Arzneimittel unterstützen Sie bei der kompetenten Beratung der Eltern:

» DAP Übersicht „Behandlung von Schmerzen und Fieber bei Kindern und Jugendlichen“ mit Fokus auf Paracetamol und Ibuprofen

» Dosierungstabellen für Paracetamol und Ibuprofen

» Beratungskarte „ib-u-ron®

» Beratungskarte „ben-u-ron®

» DAP Beratungsleitfaden „Fiebermessung“ (PDF)

1 Kinder- und Jugendärzte im Netz, Erkältung (Grippaler Infekt), https://www.kinderaerzte-im-netz.de/krankheiten/erkaeltung-grippaler-infekt/ (zuletzt aufgerufen am 04.09.2020)

APOTHEKE FRAGT – DAP ANTWORTET

Darf Medikinet retard an einen Erwachsenen abgegeben werden?

Eine Patientin, geboren 1998, hat uns folgendes Rezept vorgelegt:

„MEDIKINET RETARD 10 mg 50 Hartkapseln Hartk. m. veränd. Wst.-Frs. PZN 02388126 bei ADHS F 90,O G“

Nun diskutieren wir, ob für Patienten in diesem Alter nur Medikinet adult abgegeben werden darf.

Was ist korrekt?

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COOP-STUDY 2021

Jetzt an der Coop-Study 2021 teilnehmen und 150 DAPs sammeln!

Die Coop-Study, eine Experten­befragung für Apotheken­inhaber und Filial­leiter zu Apotheken­kooperationen, wird in diesem Jahr wieder von DAP in Zusammen­arbeit mit IQVIA durch­geführt. Für die Teilnahme an der Studie erhalten Sie 150 DAPs (kostenlose Registrierung erforderlich).

Wir freuen uns auf Ihre Meinung!

» Hier geht es zur Coop-Study 2021

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REZEPT & RETAX

Pharmazeutische Bedenken bei Antiasthmatika

Antiasthmatika werden in der Leitlinie „Gute Substitutions­praxis“ der Deutschen Pharma­zeutischen Gesellschaft e.V. unter den Arznei­mittel­gruppen genannt, für die eine Substitution als kritisch zu beurteilen ist. Die im Rahmen­vertrag nach § 129 SGB V festgelegte Pflicht der Apotheken, verordnete Arznei­mittel gegen rabattbe­günstigte Alternativ­präparate auszu­tauschen, erstreckt sich auch auf inhalative Arznei­mittel. Dadurch kann es dazu kommen, dass ein Patient, der die Bedienung eines bestimmten Inhalations­gerätes gewohnt ist, aufgrund von Rabatt­verträgen nun ein anders­artiges Inhalations­system erhält.

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