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KW 39
Dienstag, 24. September 2019

Aktuelles

Der nächste Skandal?

Rückruf von ranitidinhaltigen Arzneimitteln

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass bestimmte Arzneimittel mit dem Wirkstoff Ranitidin zurückgerufen werden. Hintergrund ist, dass die Gesundheitsbehörden geringe Mengen des Nitrosamins N-Nitrosodimethylamin (NDMA) in den Arzneimitteln nachweisen konnten. Betroffen sind Präparate, die den Wirkstoff des Herstellers Saraca Laboratories Limited enthalten.

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Michael J Berlin – stock.adobe.com

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Zuverlässigkeit und Patientensicherheit an erster Stelle

Lilly möchte Apotheken im Zusammenhang mit dem Patentablauf von Atomoxetin im Mai 2019 informieren, dass STRATTERA® in allen Wirkstärken und Packungsgrößen in Deutschland erhältlich bleibt. Das Originalarzneimittel, das nach den hohen Qualitätsstandards von Lilly in Europa produziert wird, ist weiterhin uneingeschränkt lieferbar. Damit ist die zuverlässige Versorgung der Patienten sichergestellt.

ADHS – eine sensible Indikation

Die Behandlung von Menschen mit psychiatrischen oder neurologischen Erkrankungen ist Lilly seit langem ein großes Anliegen. STRATTERA® ist seit dem 1. März 2005 in Deutschland für die ADHS-Therapie verfügbar, seit 2015 auch als Lösung zum Einnehmen. Der enthaltene Wirkstoff Atomoxetin ist ein selektiver Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer, der nicht zu den Psychostimulanzien gehört und deshalb auch nicht dem Betäubungsmittelgesetz unterliegt.

Im Bereich ADHS stellt Lilly für Fachkreise, aber auch für Betroffene und Angehörige viele Informationen und Materialien zur Verfügung.

» Informationen zu ADHS für Betroffene und Angehörige

» Informationsmaterialien für Betroffene und Angehörige

Über Lilly

Lilly Deutschland ist die deutsche Tochter von Eli Lilly and Company, einem der weltweit führenden pharmazeutischen Unternehmen. Seit über 50 Jahren ist das Unternehmen auch in Deutschland präsent. Gegründet wurde Lilly vor über 140 Jahren von einem Apotheker, der sich der Entwicklung und Herstellung qualitativ hochwertiger Medikamente für Erkrankungen mit dringendem medizinischem Bedarf verschrieben hatte. Diesem Ziel ist Lilly bis heute treu geblieben.

» Mehr Informationen zu Lilly

Neu: Abgabehilfe STRATTERA®

Mehr Informationen zu STRATTERA® sowie Hinweise zur Rezeptbelieferung finden Sie auf der aktuellen Abgabehilfe zum Arzneimittel.

» Abgabehilfe STRATTERA®

» Pflichttext STRATTERA®

PP-AT-DE-0017 Juni 2019

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BERATUNGSTIPP

Kopflausbefall: Wissenswertes für die Beratung

Ganzjährig können Kindergarten- und Schulkinder von einem Kopflausbefall betroffen sein. So kann es insbesondere nach den Ferienzeiten zu vermehrtem Kopflausbefall bei Kindern kommen. Da die Übertragung ausschließlich durch Kopf-zu-Kopf- bzw. Haar-zu-Haar-Kontakt stattfindet, sind besonders Mädchen mit langen Haaren betroffen. Wurde zu Hause ein Kopflausbefall festgestellt, sind Apotheken meist die erste Anlaufstelle.

Wie kann man einen Kopflausbefall frühzeitig erkennen?

Einen Kopflausbefall frühzeitig zu erkennen, ist nicht so einfach, da die frisch geschlüpften Nymphen im Anfangsstadium nur ca. 1–2 mm lang sind. Eine erwachsene Kopflaus wird etwa 3 mm lang und erreicht bereits nach neun bis zwölf Tagen ihre Geschlechtsreife. Allerdings sind weibliche Kopfläuse auch ohne eine Befruchtung durch eine männliche Laus in der Lage, Eier abzulegen – und zwar mehrmals täglich. Daher ist es dringend notwendig, einen Kopflausbefall unverzüglich zu behandeln und sofort mit der Behandlung zu beginnen. Für einen schnellen Behandlungserfolg kann die PARRAX®-Express-Lösung von Altamedics empfohlen werden.

Symptome bei Kopflausbefall erkennen und rasch handeln

  • Starker Juckreiz am Kopf
  • Kratzwunden am Kopf bei Kleinkindern und Kindern
  • Auftreten von roten Flecken
  • Angeschwollene Lymphknoten am Hals
  • Bakterielle Hautinfektionen bis hin zu blutenden Ekzemen
  • Bisse hinter den Ohren, im Bereich des Nackens oder der Schläfengegend

Mit der neuen PARRAX®-Express-Lösung wirksam Nissen und Läuse bekämpfen

Das PARRAX®-Set beinhaltet die PARRAX®-Express-Lösung, deren Wirkstoff Biococidine® die Kopfläuse durch ihre physikalischen Eigenschaften abtötet. Nach dem Auftragen sollte die PARRAX®-Lotion gründlich in die Kopfhaut und die Haare einmassiert und mit der beiliegenden PARRAX®-Haube für 15 Minuten abgedeckt werden. Dadurch kann der Wirkstoff Biococidine® alle Atemöffnungen der Läuse verschließen, bis die Parasiten schlussendlich ersticken. Des Weiteren beinhaltet das PARRAX®-Set zusätzlich einen PARRAX®-Läusekamm, mit dessen dicht verzahnten Zinken sich im Anschluss die bereits abgestorbenen Eier, Nissen und Läuse durch das gründliche Auskämmen einzelner dünner Haarsträhnen gezielt entfernen lassen. Bei starkem Kopflausbefall kann eine zweite Behandlung erforderlich werden. Der Kopf des Kindes sollte in regelmäßigen Abständen noch mindestens 1–2 Wochen nach der Erstanwendung untersucht werden.

Läusen und Nissen gezielt vorbeugen

  • Lange Haare zusammenbinden oder kurze Haare regelmäßig stutzen
  • Haarbürsten, Kämme und Haarspangen gründlich reinigen oder austauschen
  • Bettwäsche und Handtücher bei mindestens 60 °C waschen
  • Mützen, Schals und Ohrenwärmer sollten ebenfalls bei mindestens 60 °C gewaschen werden.
  • Kinder sollten es vermeiden, ihre Köpfe zusammenzustecken, da Kopfläuse von Kopf zu Kopf übertragen werden.
  • Haarbürsten und Kämme sollten nur von einer Person verwendet werden.

Einrichtung informieren

Das Robert Koch-Institut empfiehlt aufgrund des Infektionsschutzgesetzes, alle Betreuungs- und Gemeinschaftseinrichtungen, die das Kind besucht, umgehend über den Kopflausbefall zu informieren. Es sollte auch mitgeteilt werden, wenn bereits eine Erstbehandlung, z. B. mit der PARRAX®-Express-Lösung, durchgeführt wurde. Am Ende des Beipackzettels von PARRAX® besteht die Möglichkeit, eine „Bescheinigung für die Wiederzulassung nach Kopflausbefall“ auszufüllen, die in der Kita oder in der Schule eingereicht werden kann. Das Kind darf in der Regel nach der durchgeführten Erstbehandlung wieder die Kita oder Schule besuchen.

» Weitere Informationen zu PARRAX® auf www.parrax.de

AKTUELLES

DAP auf der expopharm

Wird durch den Rahmenvertrag wirklich alles neu geregelt?

Seit über 10 Jahren unterstützt das DeutscheApothekenPortal (DAP) Apotheken erfolgreich bei Fragen zur Rezeptbelieferung, pharmazeutischer Beratung und der Bearbeitung von Retaxationen. Auf der diesjährigen expopharm in Düsseldorf haben Sie in Halle 3, Stand H11 die Möglichkeit, das DAP-Team persönlich kennenzulernen.

Bild: © DAP

Seit Inkrafttreten des neuen Rahmenvertrags am 1. Juli 2019 hat sich einiges in der Rezeptbelieferung geändert. Von der Importregelung über die Sonder-PZN bis hin zum Preisanker – diskutieren Sie mit den DAP-Experten über Ihre Erfahrungen. Eine neue Online-Rubrik zum neuen Rahmenvertrag soll hier Hilfestellung geben – diese wird auf der Messe exklusiv vorgestellt. Freuen Sie sich auf zahlreiche DAP Arbeitshilfen, die Ihnen die Umsetzung des neuen Rahmenvertrags erleichtern sollen. Natürlich hält das DAP-Team eine aktuelle Ausgabe des DAP Dialogs und einige Überraschungen für Sie bereit!

Das neue Programm „Mein DAP Junior“ steht Pharmazeutinnen und Pharmazeuten im Praktikum und PTA im Praktikum kostenlos zur Verfügung. Praxiserprobte Materialien und interaktive E-Learnings helfen bei der Vorbereitung auf Prüfungen und den neuen Berufsalltag. Und das Beste daran – für das Lernen gibt es sogenannte DAPs-Punkte, die später gegen Gutscheine (z. B. Amazon, Tchibo, Zalando) eingetauscht werden können.

Kommen Sie doch vorbei, das DAP-Team freut sich auf Sie!

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Neu im DeutschenApothekenPortal: E-Learning zum Patentablauf bei Biologika

Ab sofort können Sie im DeutschenApothekenPortal am E-Learning „Patentablauf bei Biologika am Beispiel von FORSTEO®“ teilnehmen. Darin erfahren Sie in 20 Minuten Wissenswertes zu den besonderen Eigenschaften von Biologika und zur Austauschbarkeit von Biosimilars bzw. Bioidenticals. Am Beispiel von FORSTEO® wird zum einen erläutert, was auf ärztlicher Seite bei der Rezeptausstellung zu beachten ist; zum anderen wird beleuchtet, was bei der Rezeptbelieferung in der Apotheke relevant ist.

» Zum E-Learning
» Fachinformation FORSTEO®

Mit freundlicher Unterstützung der Lilly Deutschland GmbH (PP-TE-DE-0397 September 2019)

Hinweis: Anregungen, Kritik und Themenwünsche zum Newsletter können gerne per Mail an info@deutschesapothekenportal.de geschickt werden. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

Nützliche Links

Pflichtangaben

DeutschesApothekenPortal
DAP Networks GmbH • Agrippinawerft 22 • 50678 Köln
Tel. 0221 / 222 83 - 0 • Fax 0221 / 222 83 - 322 • E-Mail info@deutschesapothekenportal.de
Handelsregister Köln: HRB 61698
Geschäftsführung: Dr. rer. nat. Dagmar Engels
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir das generische Maskulinum. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

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