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KW 45
Dienstag, 6. November 2018

DAP INFORMIERT

Lieferengpässe bei (Grippe-)Impfstoffen: Einfach online melden

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) führt auf seinen Internet­seiten Listen mit Liefer­eng­pässen von Impf­stoffen und gibt darüber hinaus Handlungs­empfehlungen, sollte es zu einem Eng­pass gekommen sein. Seit Mitte Oktober 2018 ist es möglich, nicht erfasste Eng­pässe ganz einfach über ein Online-Formular zu melden. Apotheken sind aktuell aufgerufen, Engpässe bei der Beschaf­fung von Grippe­impf­stoffen zu melden.

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HORMOSAN INFORMIERT

3. November 2018

Mann, oh Mann: Am 3. November war Weltmännertag!

Am 3. November war offizieller Weltmännertag. Dieser Thementag wurde eingeführt, damit Männer sich bewusster und intensiver mit Gesundheit, Vorsorge und gesundheitsbezogenen Themen befassen und wird seit 2000 jährlich begangen. Schließlich liegt die durchschnittliche Lebenserwartung eines Mannes aktuell immer noch um ca. fünf Jahre* unter der der Frauen. Auch Herbert Grönemeyer wusste bereits in den 80ern: „Männer haben Muskeln, Männer sind furchtbar stark, Männer können alles, Männer kriegen 'nen Herzinfarkt“.

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Wissen testen und gewinnen

Passend zum Weltmännertag bietet HORMOSAN PHARMA in Zusammenarbeit mit DAP ein kleines Wissens-Quiz: Beantworten Sie fünf Fragen zum Thema „Männergesundheit“, faxen Sie Ihren vollständig ausgefüllten Fragebogen bis zum 16. November 2018 an DAP zurück und sichern Sie sich eine Tafel Schokolade. Zusätzlich werden unter allen Teilnehmern, die alle Fragen korrekt beantwortet haben, drei Herbert-Grönemeyer-CDs (Was Muss Muss – Best-Of-Doppel-CD) verlost.

» Zum Fragebogen „Männergesundheit“

*gilt für Deutschland, Quelle: Statistisches Bundesamt, 2018.

Abb.: Hormosan Pharma

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AMGEN INFORMIERT

Neulasta®: Wissenswertes zum Biological

Neulasta® ist ein bio­techno­logisch herge­stelltes Arznei­mittel, das zur Verkürzung der Dauer von Neutropenien sowie zur Verminderung der Häufigkeit neutropenischen Fiebers bei erwachsenen Patienten, die wegen einer malignen Erkrankung mit zytotoxischer Chemo­therapie behandelt werden (mit Ausnahme von chronisch-myeloischer Leukämie und Myelodysplastischem Syndrom), eingesetzt wird.1 Der Wirkstoff Pegfilgrastim wird mittels rekombinanter DNA-Technologie aus E.-coli-Bakterien gewonnen – daher gehört Neulasta® zur Gruppe der Biologicals.

Produktportfolio und Rabattvertragssituation

Im Handel ist Neulasta® mit einer Wirk­stärke und den Darreichungs­formen Fertig­spritze und Onpro-Kit (Fertig­spritze: PZN 06444264; Onpro®-Kit: PZN 12723844) – die Verabreichung erfolgt subkutan, vorzugsweise in den Oberschenkel, die Bauchregion, den Oberarm oder mittels einem innovativem Injektor automatisch in den Oberbauch bzw. in die Rückseite des Oberarms.

Das Originalarzneimittel der Amgen GmbH ist Rabatt­vertrags­arznei­mittel für über 60 Mio. GKV-Versicherte. Zu den Kranken­kassen mit Rabatt­vertrag zählen z. B. AOKn, BKKn, IKKn, die DAK-Gesundheit und die Techniker Krankenkasse.

Abb.: Packungsbeispiel Neulasta®, Quelle: Amgen

Die Rabatt­vertrags­situation hat auch Aus­wirkungen auf die Rezept­belieferung: So ist das rabattierte Original­arznei­mittel (bzw. ein rabattiertes Import­arz­neimittel) vorrangig vor nicht rabattierten Importen abzugeben – das gilt auch dann, wenn der Arzt ein Aut-idem-Kreuz gesetzt hat (ohne zusätzlichen Vermerk). Sind mehrere Rabatt­arznei­mittel gelistet, also z. B. Original und Importe, darf die Apotheke unter diesen frei wählen.

Kein Austausch gegen andere Pegfilgrastim-Arzneimittel

Ein Aut-idem-Austausch ist grundsätzlich nur für diejenigen Arzneimittel gestattet, die in Anlage 1 zum Rahmen­vertrag gelistet sind. Neulasta® ist in dieser Anlage nicht aufgeführt, daher ist ein Austausch nicht zulässig. Eine namentliche Neulasta®-Verordnung ist also immer mit dem entsprechenden Präparat (Original/Import) zu beliefern.

Service: Abgabehilfe zu Neulasta®

Mehr Informationen zum Biological und zur richtigen Abgabe in der Apotheke erhalten Sie auf der Neulasta®-Abgabehilfe, die zum kostenlosen Download bereitsteht.

» Zur Abgabehilfe

» Zur Fachinformation

1 Lt. Fachinformation, Stand September 2018
DE-P-003-1018-068956

DAP INFORMIERT

HCT: DGK warnt eindringlich vor Absetzen der Präparate

Ein kürzlich veröffentlichter Rote-Hand-Brief informierte darüber, dass die Einnahme des Wirkstoffs Hydrochlorothiazid (HCT) möglicherweise mit einem vermehrten Auftreten von Basallzell- und Plattenepithelkarzinomen assoziiert ist. Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) warnt nun eindringlich davor, das Medikament aufgrund dieser Studienergebnisse voreilig abzusetzen.

» Lesen Sie hier die Mitteilung der DGK

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SERVICE

Apofrage des Tages

Wissen Sie die Antwort?

Exklusiv für „Mein DAP“-, „DAP Junior“- und „DAP Premium“-Mitglieder: Die tägliche* Wissens­frage rund um den Apotheken­alltag und das DeutscheApothekenPortal. Jeder Teilnehmer erhält 5 DAPs und hat – bei richtiger Antwort – zusätzlich täglich die Chance, 1.000 DAPs zu gewinnen!

Dies ist die heutige Apofrage:

Welche Aussage zur subkutanen Impfung ist falsch?

  • Im Vergleich zur intramuskulären Impfung treten bei subkutaner Impfung häufiger Fieber und Kopfschmerzen auf.
  • Für die meisten benötigten Impfungen ist in der Regel mindestens ein Präparat im Handel, das auch subkutan verabreicht werden kann.
  • Das Paul-Ehrlich-Institut geht bei subkutanen Impfungen von einer besseren Wirksamkeit im Vergleich zu intramuskulären Impfungen aus.

» Informationsschreiben der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
» Sonderdruck „Impfung antikoagulierter Patienten – intramuskulär oder subkutan?“

» Hier geht´s zur Apofrage des Tages

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*Montag bis Freitag

Hinweis: Anregungen, Kritik und Themenwünsche zum Newsletter können gerne per Mail an info@deutschesapothekenportal.de geschickt werden. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

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