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Retax-News

19. März 2026

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Retaxfall: Impfstoffe im Sprechstundenbedarf

Die Abrechnung von Sprech­stunden­bedarf ist in vielen Apotheken Alltag, und dabei sind im Gegen­satz zur Belieferung normaler Rezepte besondere Regelungen zu beachten. Vor allem gilt das allgemeine Wirtschaftlich­keits­gebot, der Rahmen­vertrag ist hier nicht maß­geblich. Zu berücksichtigen sind jedoch die Vor­gaben in den jeweils geltenden Arznei­liefer­verträgen.

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Bildquelle: koya979/Shutterstock.com

ÜBERSICHTSPOSTER Hormonelle Kontrazeption

AKTUELLES

Bundesweiter Protest­tag der Apotheken am 23. März 2026 – das Deutsche­Apotheken­Portal ist dabei! Sie auch?

Am 23. März beteiligen sich zahl­reiche Apotheken in ganz Deutsch­land an einem bundes­weiten Protest­tag, um auf ihre zu­nehmend ange­spannte wirtschaft­liche Situation auf­merk­sam zu machen. Initiiert wurde die Aktion von der Bundes­ver­einigung Deutscher Apotheker­verbände (ABDA), die damit ein deutliches Signal an die Politik senden möchte. Auch unsere Kolleginnen Nina Thiele und Emina Sipovic sind in Düsseldorf dabei.

Hintergrund des Protests sind stark gestiegene Betriebs­kosten bei gleich­zeitig stagnierender Vergütung. Nach Angaben von ABDA-Präsident Thomas Preis seien die Kosten für Apotheken in den vergangenen 13 Jahren um rund 65 % gestiegen, während die Ein­nahmen weit­gehend unver­ändert geblieben seien.

© DAP Networks GmbH

Diese Ent­wicklung habe dazu ge­führt, dass seit 2013 bereits etwa jede fünfte Apotheke in Deutsch­land schließen musste. Ein Ende dieser Schließungs­welle sei derzeit nicht in Sicht.

Das sogenannte packungs­bezogene Honorar wird von der Bundes­regierung festgelegt. Preis: „Der Koalitions­vertrag sieht eine Erhöhung der Vergütung von 8,35 auf 9,50 Euro pro Packung vor. Die Politik muss jetzt zu ihrer Zusage stehen. Ohne Wenn und Aber. Sonst wird die brand­gefährliche Schließungs­welle der Apotheken unge­bremst weiter­gehen.“ Unter einer schlechteren Ver­sorgungs­lage hätten Patientinnen und Patienten zu leiden, die nicht mehr wohn­ort­nah ver­sorgt werden könnten, warnt der ABDA-Präsident.

Abschließend appellieren wir an alle Apotheken­teams, sich aktiv am Protest­tag zu beteiligen und gemeinsam ein starkes Zeichen zu setzen. Die Zukunft der öffentlichen Apotheken und die Sicher­stellung einer wohn­ortnahen Versorgung liegen in unseren Händen. Nur wenn wir geschlossen auf­treten und unsere Anliegen deutlich machen, können wir die not­wendige Auf­merk­sam­keit in Politik und Gesell­schaft erreichen. Nutzen Sie den 23. März, um für bessere Rahmen­bedingungen einzu­stehen – für Ihren Beruf, für Ihre Patientinnen und Patienten und für eine flächen­deckende, qualitativ hoch­wertige Arznei­mittel­ver­sorgung.

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Beratungswissen Calcium

Calcium ist nicht nur essenziell für das Skelettsystem und die Zähne, in denen es hauptsächlich gespeichert ist, sondern z. B. auch für die Herztätigkeit und die Reizweiterleitung. Ein Mangel kann durch einen erhöhten Bedarf, Erkrankungen, den Lebensstil sowie durch Medikamente oder Hyperventilation entstehen und äußert sich u. a. durch neuromuskuläre sowie Herz-Kreislauf-Symptome.

Im folgenden Beratungswissen erfahren Sie mehr über die Rolle von Calcium, die Ursachen und Symptome eines Calciummangels sowie darüber, wann und wie eine Therapie sinnvoll ist und wie Medikamente die Resorption und Exkretion von Calcium beeinflussen können.

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Zum Beratungswissen

Beratungs­seite zum Thema Verhütung

Obwohl orale hormonelle Kontra­zeptiva zu den sichersten Verhütungs­methoden zählen, geht ihre Ver­wendung zurück, während Notfall­kontrazeptiva und natür­liche Methoden zu­neh­mend Anklang finden – vermut­lich auf­grund der in Um­fragen beobach­teten Hormon­skepsis. Doch ist diese Skepsis wirklich gerecht­fertigt?

Diese Frage beleuchtet die Beratungs­seite näher, indem sie u. a. Statistiken zum Ver­hü­tungs­verhalten und zur Absatz­ent­wicklung von Notfall­kontrazeptiva präsentiert sowie häufig diskutierte Neben­wirkungen und die Weiter­ent­wicklung oraler hormo­neller Kontra­zeptiva im DAP Report näher betrachtet.

© DAP Networks GmbH

Im informativen Interview mit Angela Hemme, der Geschäfts­führerin der ÄGGF, wird zudem erläutert, welche zentrale Rolle Auf­klärung in Schulen und Beratung in Apotheken bei den Themen Verhütung und Hormon­skepsis spielen.

Zur Beratungsseite
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DAZ+ INFORMIERT

Pilotstudie mit niedrig dosiertem Lithiumcarbonat

Hilft Lithium bei Alzheimer?

In einer prospektiven Studie hatte niedrig dosiertes Lithium bei Patienten mit leichter kognitiver Beeinträchtigung zwar günstige Effekte auf die Kognition, erreichte aber keine statistische Signifikanz.

Abgeschrieben ist dieser Therapieansatz indes noch nicht und weitere Studien könnten Klarheit bringen.

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DAP BERATUNGSWISSEN Jod
Aktuelle Retaxfrage

APOTHEKE FRAGT – DAP ANTWORTET

Wie wählt man unter den vier Preis­günstigsten aus?

Wir haben folgende Frage zur Rezept­belieferung: Darf unter den vier preis­günstigsten Arznei­mitteln frei aus­ge­wählt werden, wenn ein Rabatt­arznei­mittel nicht lieferbar ist?

Oder muss das günstigste gewählt und dann je nach Verfüg­bar­keit gegeben­en­falls auf ein teureres aus­ge­wichen werden?

Lesen Sie hier die Antwort

Bildquelle: Trueffelpix – stock.adobe.com

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Welchen Vorteil bietet Refluthin® bei Sodbrennen neben der schnellen Säureneutralisation?

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