Seit Mitte Februar ist die „STIKO-Empfehlung zur Erweiterung der Herpes-zoster-Indikationsimpfempfehlung für Personen mit erhöhtem Erkrankungsrisiko“ in Kraft. Seitdem können sich Erwachsene ab 18 Jahren mit erhöhtem Erkrankungsrisiko gegen Herpes Zoster impfen lassen. Zuvor war dies nur für Erwachsene ab 50 Jahren vorgesehen.
Außergewöhnlich früh – bereits Ende November – begann die Influenza-Welle 2025/2026.1,2 Kurz danach veröffentlichte das Robert Koch-Institut (RKI) die Influenza-Impfquoten der Saison 2024/2025 mit einem historischen Tiefstand seit 17 Jahren:3,4
34 % bei Menschen ab 60 Jahren (Saison 2023/2024: 38 %),
28 % bei Personen mit impfrelevanter Grunderkrankung (Saison 2023/2024: 31 %).
Influenza-Impfstoffe von Sanofi noch bis Ende März vorbestellbar
Angesichts dieser niedrigen Influenza-Impfquoten3 ist es wichtig, die Voraussetzungen für eine Steigerung in der Saison 2026/2027 zu schaffen und ausreichend Impfstoffdosen vorzubestellen.
Bis zum 31. März 2026 läuft die Vorbestellung der Influenza-Impfstoffe von Sanofi – Efluelda®5 und Vaxigrip®6 – für die Saison 2026/2027. Sie können beide im Sanofi-Shop oder über den Sanofi-Außendienst vorbestellen.
STIKO-Empfehlung zur Influenza-Impfung ab 60 Jahren
Gerade Menschen ab 60 Jahren haben aufgrund von Immunseneszenz und chronischen Erkrankungen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Influenza-Verlauf.7 Daher empfiehlt die STIKO allen Erwachsenen ab 60 Jahren die jährliche Impfung mit einem Hochdosis-Influenza-Impfstoff oder einem adjuvantierten Influenza-Impfstoff.a,7,8
Efluelda®: Influenza-Impfschutz ab 60 Jahren
Efluelda® ist der erste in Deutschland zugelassene Hochdosis-Influenza-Impfstoff9 (4-fach hochdosierter Influenza-Impfstoff; TIV-HD).5 In einer randomisierten kontrollierten Studie (RCT) konnte für Efluelda® ein um 24 % (95-%-KI: 9,7–36,5) wirksamerer Influenza-Impfschutz (rVE) in Bezug auf laborbestätigte Influenza gegenüber konventionellem standarddosiertem Impfstoffb (TIV-SD) bei Erwachsenen über 65 Jahre nachgewiesen werden.c,5,10
Masernfälle in Europa und Zentralasien 2025 gesunken
Im Jahr 2025 wurden in Europa und Zentralasien insgesamt 33.998 Masernfälle gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang von fast 75 % im Vergleich zu den 127.412 Fällen im Jahr 2024.
Dieser positive Trend wird auf verstärkte Maßnahmen zur Bekämpfung von Ausbrüchen und einen Rückgang der Zahl ungeimpfter Personen zurückgeführt.
Die Ergebnisse des RKI-Impfquotenmonitorings 2024 verdeutlichen sowohl erzielte Erfolge – insbesondere bei der RSV-Prophylaxe – als auch Verbesserungspotenzial beim Impfschutz, etwa bei Auffrischungen und bei bestimmten Zielgruppen.
Hinweis: Anregungen, Kritik und Themenwünsche zum Newsletter können gerne per Mail an info@deutschesapothekenportal.de geschickt werden. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!
Abmeldung: Wenn Sie unsere Newsletter abbestellen möchten, dann klicken Sie bitte auf diesen Link: {UNSUBSCRIBE}