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AKTUELLE KURZUMFRAGE
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Medizinalcannabis in der Apothekenpraxis – häufigste Patientengruppe?
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Das Thema Medizinalcannabis gewinnt weiter an Dynamik – nicht nur auf politischer Ebene, sondern auch im Versorgungsalltag. Gerade ältere Menschen interessieren sich zunehmend für cannabisbasierte Therapien.
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Wie erleben Sie diese Entwicklung in Ihrer Apotheke? Mit Ihrer Rückmeldung helfen Sie uns, die Perspektive der Apotheken sichtbar zu machen.
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Welche Patientengruppe fragt bei Ihnen am häufigsten nach Medizinalcannabis?
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Jetzt DAPs sammeln
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Für Ihre Teilnahme schreiben wir Ihnen 10 DAPs gut. Sollten Sie sich noch nicht für das DAPs-Punktesystem angemeldet haben, können Sie sich hier registrieren:
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Bildquelle: Robert Kneschke – stock.adobe.com
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Tilray CRAFT – Portfolioerweiterung Cannabisblüten „Made in Germany“
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Tilray Medical, globaler Vorreiter im Bereich medizinisches Cannabis, erweitert sein Tilray CRAFT-Portfolio in Deutschland um fünf neue Cannabisblüten mit hohem THC-Gehalt. Produziert werden die neuen Sorten im EU-GMP-zertifizierten Anbauzentrum in Neumünster – als Teil des BfArM-Kultivierungsprogramms. Damit setzt Tilray konsequent auf Qualität, Präzision und eine zuverlässige Versorgung für Patientinnen und Patienten sowie Apotheken in Deutschland.
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Neu im Sortiment sind die Kultivare Sunset Sherbet (THC22), Platinum Pave 34 (THC25 und THC28) sowie Triangle Mints (THC28 und THC30). Alle Produkte sind seit September über Apotheken erhältlich. Ergänzend stehen weitere Tilray CRAFT-Genetiken mit unterschiedlichen THC-Gehalten zur Verfügung. Das vollständige Portfolio finden Sie online unter tilraymedical.de/fachkreis/produkte/tilray-craft-cannabisbluten.
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Praktisch für den Apotheken-Alltag: Tilray stellt zu jeder Sorte sogenannte Kultivarkarten bereit – übersichtliche Steckbriefe, die online im Fachkreisbereich sowie im Tilray-Webshop abrufbar sind. Ein Beispiel ist die Kultivarkarte zu Tilray® CRAFT Cannabisblüten Triangle Mints, die hier abrufbar ist.
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© Tilray Deutschland GmbH
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Tilray CRAFT steht für höchste Ansprüche: Indoor-Anbau in Deutschland, kurze Lieferwege, frische Ware und keinerlei Qualitätsverluste. Dank sorgfältig ausgewählter Genetiken mit hohem THC- und Terpengehalt etabliert sich Tilray CRAFT zunehmend als erste Wahl für Patientinnen und Patienten mit entsprechendem Therapiebedarf.
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Kontakt
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Weitere Informationen und aktuelle Servicematerialien sowohl zu Cannabisblüten als auch zu Cannabisextrakten finden Sie unter www.tilraymedical.de.
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Bei allen Fragen rund um das Thema medizinisches Cannabis steht außerdem das Tilray Kompetenzzentrum unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 400 3 100 zur Verfügung (Montag–Freitag, 08:00–16:30 Uhr).
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Hinweis: Bei den Cannabisblüten von Tilray handelt es sich um Substanzen zur Herstellung von Rezepturarzneimitteln. Die Vorgaben der ApBetrO sind bei der Zubereitung jeweils zu berücksichtigen.
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AKTUELLES
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Referentenentwurf zum Medizinal-Cannabisgesetz: Folgen für die Apothekenpraxis
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Das Bundesgesundheitsministerium hat einen Referentenentwurf zur Änderung des Medizinal-Cannabisgesetzes (MedCanG) vorgelegt.
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Ziel ist es, auf Fehlentwicklungen zu reagieren, die seit der Entlassung von Cannabis aus dem BtMG sichtbar wurden. So steigen die Importzahlen von Cannabisblüten stark an, während die Zahl der GKV-Verordnungen nur moderat wächst. Zudem ermöglichen telemedizinische Plattformen Verordnungen ohne persönlichen Arztkontakt – ein Vorgehen, das erhebliche Fragen zur Arzneimittelsicherheit aufwirft.
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Engel73 – stock.adobe.com
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Im Mittelpunkt des Entwurfs stehen zwei Maßnahmen: Cannabisblüten dürfen künftig nur nach einem persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt verordnet werden (mindestens ein persönlicher Arzt-Patienten-Kontakt pro vier Quartale). Außerdem soll der Versandhandel mit Blüten ausgeschlossen werden, ihre Abgabe wäre dann ausschließlich über Vor-Ort-Apotheken möglich.
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Für Apotheken bedeutet das eine Stärkung ihrer Rolle als zentrale Abgabestelle, verbunden mit erhöhter Verantwortung. Denn Cannabisblüten sind nicht arzneimittelrechtlich zugelassen und ist schwer standardisierbar. Das verlangt eine besonders sorgfältige Beratung und Prüfung. Zugelassene Cannabisarzneimittel existieren zwar, spielen in der Versorgung jedoch eine untergeordnete Rolle.
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Dass der Entwurf wichtige Fragen offenlässt, heben auch Dr. Otto Quintus Russe und Prof. Dr. Henning Blume hervor – sie legen in einer gemeinsamen Stellungnahme ihre Bedenken dar:
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Geht es bei Medizinal-Cannabis um „Kiffen auf Rezept“ – oder um die Sicherstellung einer modernen, rationalen Pharmakotherapie?
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Der Referentenentwurf optimiert ein Gesetz, das schon in seiner ursprünglichen Fassung zu kurz gesprungen ist. Das Verbot der ausschließlichen Online-Fernverschreibung und des Versandhandels mit Cannabisblüten ist zwar richtig und dringlich, bleibt jedoch reine Symptombekämpfung. Am Kernproblem ändert sich nichts: Die Versorgung kreist weiterhin um unverarbeitete Blüten – medizinisch suboptimal, nicht standardisiert und kaum evidenzbasiert. Was fehlt, sind zugelassene, qualitätsgesicherte Fertigarzneimittel auf der Grundlage von Wirksamkeitsbelegen in den wesentlichen Indikationen – und vor allem die politischen Anreize, diese endlich zu entwickeln. Solange das nicht geschieht, bleibt die Therapie mit Medizinal-Cannabis Stückwerk – und kann dem Anspruch einer modernen, evidenzbasierten Arzneimittelversorgung nicht gerecht werden.
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Dr. Otto Quintus Russe, House of Pharma & Healthcare, Goethe-Universität Frankfurt am Main / Prof. Dr. Henning Blume, Frankfurt Foundation Quality of Medicines
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Fazit: Der Entwurf bringt mehr Sicherheit, beseitigt aber nicht das Grundproblem. Für Apotheken heißt das: Umfassende Beratung bleibt der Schlüssel im Umgang mit Cannabisblüten.
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Hinweis: Basierend auf dem im Juli vom Bundesgesundheitsministerium vorgelegten Referentenentwurf wurde gestern (08.10.2025) der „Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Medizinal-Cannabisgesetzes“ vom Bundeskabinett verabschiedet, der nun in das parlamentarische Verfahren eingebracht wird.
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Candoro ethics erweitert Portfolio: Cannabisextrakte und -blüten ab Oktober
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Ab Oktober ergänzt Candoro ethics sein etabliertes Angebot an Dronabinol, Dronabinol-Konzentrat und Cannabidiol um Cannabisextrakte und -blüten.
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Damit können Apotheken künftig alle benötigten Cannabisprodukte aus einer Hand beziehen – zuverlässig und in gewohnt hoher Qualität.
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© Candoro ethics GmbH
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Mit über 25 Jahren Erfahrung im Cannabismarkt und mehr als 120.000 Patientenjahren Produktanwendung verfügt Candoro ethics über einzigartiges Know-how. Der medizinische Einsatz von Cannabinoiden und der therapeutische Nutzen für Patientinnen und Patienten steht für das pharmazeutische Unternehmen mit langer Historie klar im Mittelpunkt.
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Die Cannabisextrakte von Candoro ethics sind als ausgeglichene und THC-reiche Wirkstoffe erhältlich. Sie werden stets aus denselben Blütensorten hergestellt, um eine gleichbleibende Qualität und einen stabilen Therapieerfolg sicherzustellen.
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Auch die neuen Cannabisblüten erfüllen höchste Standards: Sie stammen aus europäischem Anbau und GMP-zertifizierter Herstellung. Durch kontrollierte Anbaumethoden sowie die zusätzliche Bestrahlung erfüllen die Blüten die strengsten Arzneibuch-Grenzwerte für die mikrobiologische Belastung pflanzlicher Arzneimittel und sind daher auch für immunsupprimierte Patientinnen und Patienten geeignet. Als deutscher Hersteller legt das Unternehmen besonderen Wert auf Qualität, Verlässlichkeit und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Apotheken. Der Außendienst sowie das Servicecenter unterstützen Sie bei allen Fragen rund um Cannabinoide – von der Rezeptur bis zur Taxierung – persönlich vor Ort, telefonisch oder per E-Mail.
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Service-Hotline: 0800 501 5671 (kostenfrei)
E-Mail: medical.candoro-ethics@dermapharm.com
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Mit der Portfolioerweiterung schafft Candoro ethics die Grundlage für eine noch bessere Versorgung von Patientinnen und Patienten – und bietet Apotheken einen starken, kompetenten Partner an ihrer Seite.
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AKTUELLES UMFRAGEERGEBNIS
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Rezepturen sind unerlässlich, doch Apotheken stoßen an ihre Grenzen
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Vor einiger Zeit haben wir unsere Leserinnen und Leser gefragt, wie sie zur Rezepturarbeit in der Apotheke stehen.
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Anlass war die Zahl von rund 13 Millionen individuellen Rezepturen pro Jahr – eine enorme Leistung, die für viele Patientinnen und Patienten dringend gebraucht wird. Für Apotheken bedeuten Rezepturen hohen Aufwand, geringe Vergütung und Retaxrisiken.
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Gerhard Seybert – stock.adobe.com
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An unserer Umfrage nahmen 562 Personen teil. Das Ergebnis ist eindeutig:
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- 43,1 %: „Mehr Rezepturen – wenn Aufwand und Vergütung endlich fair wären.“
- 37,4 %: „Gerne weniger Rezepturen – wirtschaftlich ist das kaum tragbar.“
- 10,1 %: „Am liebsten komplett auf Rezepturen verzichten.“
- 9,4 %: „Alles so lassen, wie es ist – die Rezeptur gehört zum Beruf.“
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Unser Fazit: Die große Mehrheit sieht deutlichen Änderungsbedarf. Rezepturen sind für Patientinnen und Patienten oft essenziell – für Apotheken aber unter den aktuellen Bedingungen schwer tragbar. Das Votum zeigt klar: Ohne bessere Rahmenbedingungen wächst der Frust über die Rezepturarbeit weiter. Ein Signal, das auch die Politik nicht überhören sollte.
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Neu in der Apotheke
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Aluminiumchlorid Hexahydrat 20 % Roll-On von Caelo – gebrauchsfertiges kosmetisches Antitranspirant
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Der Caelo Aluminiumchlorid Hexahydrat 20 % Roll-On richtet sich an Apotheken, die Ressourcen sparen möchten. Aluminiumchlorid Hexahydrat 20 % in viskoser Lösung – ohne den Aufwand einer Eigenherstellung.
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Die klare, farblose viskose Lösung mit 20 % Aluminiumchlorid-Hexahydrat ist dermatologisch getestet und eignet sich besonders für die Anwendung unter den Achseln und an den Fußsohlen.
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Die Rezeptur des Kosmetikums orientiert sich an der Quelle des Standardwerks DAC/NRF, konkret an der viskosen Aluminiumchlorid-Hexahydrat-Lösung 20 % nach NRF 11.132.
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© Caelo
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Bestandteile: Wasser, Aluminiumchlorid-Hexahydrat, Hydroxyethylcellulose
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Anwendung: 1.–2. Woche: Max. alle 2 Tage vor dem Schlafengehen punktuell auftragen. Ab der 3. Woche: 1-mal wöchentlich.
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Vorteile und Informationen auf einen Blick:
- Gebrauchsfertiges Kosmetikprodukt
- Antitranspirant zum Auftragen auf die Haut
- Ressourcensparend
- Schnell einziehend
- Einfache Anwendung
- Dermatologisch getestet – für eine sichere Anwendung
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Mit dem Roll-On von Caelo sparen Apothekenteams wertvolle Zeit und Kapazitäten und bieten gleichzeitig eine hochwertige Lösung für ein häufiges Kundenanliegen.
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Jetzt über den pharmazeutischen Großhandel oder bei Caelo direkt erhältlich, um Kundinnen und Kunden nachhaltig zu begeistern!
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| PZN |
Produktname |
Größe |
| 19818482 |
Aluminiumchlorid Hexahydrat 20 % Roll-On Caelo HV |
50 ml |
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AKTUELLES
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Neuigkeiten vom DAC/NRF
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Vorschriften für Furosemid-Lösung überarbeitet
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Furosemid wird häufig bei Bluthochdruck, Herzinsuffizienz-bedingten Ödemen und Hyperkaliämie eingesetzt. Handelspräparate liegen meist als Tabletten (40–500 mg) oder Injektionslösungen vor, für Kinder auch als orale Lösung (10 mg/ml).
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Seit dem Jahr 1990 sind zwei Lösungen in DAC/NRF standardisiert: eine unkonservierte und eine konservierte Lösung.
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Arie – stock.adobe.com
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Furosemid bei Säuglingen
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Die unkonservierte Lösung (NRF 26.1.) wird insbesondere dann eingesetzt, wenn bei Säuglingen auf Konservierungsmittel verzichtet werden soll. Sie wird entweder in Einmalspritzen zur Einzelgabe oder in Glasflaschen als Mehrdosenbehältnis abgefüllt. Im Kühlschrank ist sie bis zu 2 Wochen haltbar; Spritzen können zur Verlängerung der Haltbarkeit auch eingefroren werden.
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Furosemid bei Erwachsenen
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Bei Erwachsenen wird die konservierte Furosemid-Lösung (NRF 26.2.) eingesetzt. Diese enthält Methyl-4-hydroxybenzoat als Konservierungsmittel. Dieses wird über die gebrauchsfertige Trägerlösung zugegeben, die inzwischen als Stammzubereitung NRF S.60 standardisiert ist. Andere Konservierungsmittel wie Sorbinsäure sind ungeeignet, da sie nur im sauren pH-Bereich wirken. Beide Furosemid-Lösungen werden aus Stabilitätsgründen auf einen pH-Wert von etwa 7,5 eingestellt.
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Gut zu wissen
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Furosemid ist empfindlich gegenüber Licht, daher müssen beide Lösungen unter Schutz vor starker Lichteinwirkung hergestellt werden. Die Herstellung sollte möglichst ohne Unterbrechungen erfolgen.
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Hinweis: Anregungen, Kritik und Themenwünsche zum Newsletter können gerne per Mail an info@deutschesapothekenportal.de geschickt werden. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!
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