Die meisten Arzneimittel sind auf Basis der enthaltenen Menge in der Packungsgrößenverordnung einem definierten N-Bereich zugeordnet. Fällt die Menge nicht in einen Normbereich, so wird auch kein N-Kennzeichen vergeben. Werden Arzneimittel ohne N-Kennzeichen für Versicherte zulasten einer GKV verordnet, so sollte in der Apotheke erhöhte Aufmerksamkeit herrschen: Solange die Menge zwischen zwei N-Bereichen oder unterhalb des N1-Bereiches liegt, ergibt sich kein Problem und die nach Stückzahl verordnete Menge ist abgabefähig. Wurde jedoch eine Packung verordnet, deren Menge oberhalb des Nmax-Bereiches liegt, handelt es sich um eine Jumbopackung. Diese dürfen nicht zulasten der GKV abgegeben werden.
Vergleich aktueller Software-Tools mit Fokus auf die Medikationsanalyse/erweiterte Medikationsberatung
Die pharmazeutische Dienstleistung „Erweiterte Medikationsberatung bei Polymedikation“ darf nur von Approbierten, die eine zusätzliche Fortbildung vorweisen können, durchgeführt werden. Diese pDL zielt darauf ab, die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) zu verbessern, potenzielle arzneimittelbezogene Probleme zu erkennen und anschließend ggf. in Zusammenarbeit mit der Arztpraxis zu lösen bzw. zu verhindern. Webbasierte Datenbanken bieten nützliche Unterstützung bei der Umsetzung dieser pDL. In der folgenden Arbeitshilfe finden Sie wichtige Eckdaten zu verschiedenen Datenbanken.
Neu: Elvanse® 20 mg, 40 mg und 60 mg sind ab sofort auch für Erwachsene verfügbar!
Die Zulassungen von Elvanse® und Elvanse Adult® wurden harmonisiert, sodass die Stärken 20 mg, 40 mg und 60 mg von nun an auch für die Therapie von Erwachsenen zur Verfügung stehen.1 Apotheken können Erwachsene somit ab jetzt mit allen Packungen des Portfolios beliefern.
Hier erhalten Sie Zugriff zur aktualisierten, harmonisierten Gebrauchsinformation.
Die vertragskonforme Rezeptbelieferung ist ein zentraler Bestandteil in jeder Apotheke. Neben der pharmazeutischen Beratung der Patientinnen und Patienten ist eine formal korrekte Rezeptbelieferung unerlässlich, damit das Rezept von der Krankenkasse erstattet wird. In dieser Rubrik finden Sie übersichtlich aufbereitete Arbeitshilfen rund um das Thema Rezeptbearbeitung.
Neue Empfehlungen bei Kopfschmerzen vom Spannungstyp
Zur Diagnostik und Therapie des Kopfschmerzes vom Spannungstyp ist eine aktuelle S1-Leitlinie erschienen. Im Vergleich zur alten Version hat sich vor allem der Stellenwert der Kombinationsanalgetika verändert. Zudem wurden neue Empfehlungen zur nichtmedikamentösen Prophylaxe aufgenommen.
Hinweis: Anregungen, Kritik und Themenwünsche zum Newsletter können gerne per Mail an info@deutschesapothekenportal.de geschickt werden. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!