Retaxfalle: Lieferengpass in Kombination mit AV-Artikel
Lieferengpässe bestimmen weiterhin das Tagesgeschäft in Apotheken. Wird ein Rezept vorgelegt und das verordnete Präparat ist nicht verfügbar, so geht die Suche nach Alternativen los. Die Apotheke möchte das Rezept natürlich zeitnah beliefern, doch der im Folgenden vorgestellte Fall zeigt, dass die Patientenversorgung häufig nicht ohne Weiteres möglich ist – trotz der mit dem ALBVVG festgelegten Abgabeerleichterungen.
Das PTA-Reformgesetz vom 01.01.2023 bringt viele Änderungen und neue Herausforderungen mit sich, die in den Apothekenalltag integriert werden müssen. Um hier den Durchblick zu behalten, finden Sie in der neuen Rubrik „PTA-Corner“ alles Wissenswerte rund ums Fortbildungszertifikat, die entscheidenden Neuerungen durch die PTA-Reform sowie die aktuellen Artikel aus dem DAP Dialog hierzu. Außerdem möchte das DeutscheApothekenPortal PTA beim praktischen Teil ihrer Ausbildung unterstützen.
Seit Anfang des Jahres müssen verschreibungspflichtige Arzneimittel für GKV-Versicherte – bis auf ein paar Ausnahmen – als E-Rezept verordnet werden. Dabei kommt es auch bei E-Rezepten zu fehlerhaften Verordnungen, die durch die Apotheke geheilt werden müssen. Die folgende Arbeitshilfe zeigt auf, welche Heilungsmöglichkeiten die Apotheke hat.
Für eine fachkompetente Kundenberatung, sei es zu verschreibungspflichtigen oder nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln, ist es wichtig, dass das Apothekenteam über ein grundlegendes Fachwissen verfügt und dieses regelmäßig durch die Teilnahme an Fortbildungen vertieft und erweitert.
Die Fortbildungen auf dem DeutschenApothekenPortal vermitteln Wissen zu ausgewählten Erkrankungen, den jeweiligen Therapieoptionen und der Abgabe und Beratung in der Apotheke.
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Die Fortbildungen sind von der Bundesapothekerkammer mit bis zu drei Fortbildungspunkten zertifiziert.
Naratriptan war 2006 das erste Triptan, das aus der Verschreibungspflicht entlassen wurde. Es folgten Almotriptan (2011) und Sumatriptan (2020). Nachdem die entsprechende Änderung der Arzneimittelverschreibungsverordnung nun in Kraft getreten ist, wird mit Rizatriptan bald das vierte Triptan für die Selbstmedikation zur Verfügung stehen. Es stellt sich die Frage: Wem kann welches Triptan empfohlen werden?
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