In diesen Fällen lohnt sich der Hinweis, dass apothekenpflichtige, nicht verschreibungspflichtige Rezepturen für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr zulasten der GKV erstattungsfähig sind.
Bei der reaktiven antiinflammatorischen Therapie von Ekzemen werden häufig mittelstark wirksame, topische Kortikosteroide verschrieben. Patienten bzw. deren Eltern sind häufig skeptisch gegenüber dieser Wirkstoffgruppe. Moderne Präparate sind lokal angewendet jedoch in den meisten Fällen gut verträglich und Nebenwirkungen spielen kaum eine Rolle. Hinzu kommt, dass sie bei richtiger und konsequenter Anwendung ein gut wirksames Mittel gegen die Läsionen und den oft quälenden Juckreiz darstellen. Auch hierzu lohnt sich ein entsprechender Hinweis bei der Abgabe des Arzneimittels, um Eltern bezüglich der Therapietreue zu bestärken. Zusätzlich können in der akuten Phase zur Behandlung der Entzündung und des Juckreizes Schwarzteeumschläge an betroffenen Hautstellen vorgenommen werden.
Ein wertvoller Tipp ist außerdem der Hinweis auf Schulungsprogramme für Eltern. Die Arbeitsgemeinschaft Neurodermitisschulung e. V. (AGNES) bietet Eltern und Betreuungspersonen in Kooperation mit ausgewiesenen Experten unterschiedlicher Berufsgruppen Hilfe im Umgang mit der Erkrankung an.
» Lesen Sie hier eine Zusammenfassung weiterer wichtiger Ergebnisse des Experten-Workshops
* EADV: European Academy of Dermatology and Venereology
Mit freundlicher Unterstützung der Jenapharm GmbH & Co. KG.
PP-ADV-DE-0041-1