Schätzungsweise leiden weltweit etwa 600 Millionen Menschen an einem Eisenmangel, wobei die Prävalenz in Europa 5–10 Prozent beträgt, bei Frauen im gebärfähigen Alter etwa 20 Prozent.1
Die Prävalenzraten für Eisenmangel liegen bei Vorliegen bestimmter Erkrankungen jedoch höher: So liegen sie für Krebspatienten bei 43 Prozent2, für Patienten mit Herzinsuffizienz bei 50 Prozent3 und für Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen sind sogar 60–80 Prozent der Patienten betroffen4. Bei Patienten mit den genannten Grunderkrankungen, die an Eisenmangel oder -anämie leiden, können sich diese Komorbiditäten beispielsweise auf die körperliche Leistungsfähigkeit3,5,6,9, die Lebensqualität7,10 und sogar auf den Verlauf der Grunderkrankung8,11,12 auswirken.
Ferinject® ist indiziert zur Behandlung von Eisenmangelzuständen, wenn orale Eisenpräparate unwirksam sind oder nicht angewendet werden können. Die Diagnose eines Eisenmangels muss durch geeignete Laboruntersuchungen bestätigt sein.13
Bei Unverträglichkeiten gegenüber oralem Eisen, Eisenresorptionsstörungen oder allgemein bei nicht ausreichendem Ansprechen auf orale Darreichungsformen, empfehlen entsprechende Leitlinien, z. B. der ECCO und DGHO eine intravenöse Eisensubstitution. Die Leitlinie der ESC empfiehlt explizit, bei symptomatischen CHI Patienten mit Eisenmangel, Eisencarboxymaltose (ferinject®) in Erwägung zu ziehen. Ziel ist es, die Symptome der CHI zu lindern sowie die körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern und die Lebensqualität zu verbessern.